Fabres Waldgeist cantert zum Foy-Sieg

Andre Fabres für das Gestüt Ammerland und das Newsells Park Stud trainierte Waldgeist ist der Nachfolger von Markus Klugs Dschingis Secret. Der Galileo-Sohn gewann am Sonntag in ParisLongchamp den zur Gruppe II zählenden Prix Foy (130.000 Euro) über 2400 Meter in ganz souveräner Manier.

Nach einem Rennen auf Warten ritt Pierre-Charles Boudot seinen Partner mit ganz viel Vertrauen. Nur den Händen geritten war Waldgeist nicht zu beeindrucken und gewann sein viertes Rennen in diesem Jahr in Serie. Auf den Plätzen hinter dem vierjährigen Hengst machten Godolphins Talismanic und Cloth of Stars den Triumph für Trainer Andre Fabre perfekt. Unterwegs sah man den Japaner Clincher an der Spitze Tempo machen, doch hatte der Gast aus Fernost am Ende keine Chance. Er wurde Sechster.

Für Waldgeist (20:10) lief es im vergangenen Jahr recht überschaubar, doch nun im Alter von vier Jahren gehört er zur absoluten europäischen Spitze. 2018 gewann er schon den Prix d’Hédouville, den Grand Prix de Chantilly und den Grand Prix de Saint-Cloud.

Pierre-Charles Boudot: „Ein sehr gutes, kompetitives Rennen, Talismanic hat uns gut gezogen, als ich ihn aufgefordert habe, hat er hervorragend reagiert. Das war sehr eindrucksvoll. Er steigert sich immer noch. Für den Arc müssen wir schauen, da sind noch andere Pferde, aber er wird eine Rolle spielen.“

 

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