Noch ist das Super-Duell tatsächlich möglich. Noch gibt es kein „Nein“ aus Frankreich. Noch kann Baden-Baden vom Aufeinandertreffen von Shirocco und Schiaparelli träumen. Doch Vorsicht: das Fragezeichen hinter dem Start des Ullmann-Stars scheint immer größer zu werden.
Am Sonntagabend gab sich Frankreichs Star-Trainer Andre Fabre skeptisch: „der Große Preis ist natürlich schon verlockend, aber ich möchte nicht, dass Shirocco vor dem Arc ein zu hartes Rennen hat.“
Also ein ernsthaftes Warnsignal aus Frankreich. Fabre weiter: „Ich werde mir die Vorstarter genau angucken und auch die Bodenverhältnisse werden eine Rolle spielen. Dann werde ich mich mit Baron Ullmann beraten und eine Entscheidung fällen“.
Ullmann selbst soll am Montag an die Oos reisen, würde nach dem Doppelsieg von Tiger Hill natürlich gerne den dritten Baden-Sieg landen.
Sollte es nicht zu einem Shirocco-Start am Sonntag kommen, wird der Hengst im Prix Foy laufen. Richtig, im Prix Foy! In diesem tritt auch der Arc-Titelverteidiger Hurricane Run an. Bereits drei Wochen vor dem Rennen der Rennen könnte es also schon zum großen Showdown der beiden ersten Arc-Favoriten kommen.
„Ich habe kein Problem damit, sie dort schon gegeneinander laufen zu lassen. Der Foy ist nur ein Aufbaurennen, und die beiden sind schon vorher gegeneinander gelaufen und werden es wieder tun.“
Ganz Turf-Deutschland hofft natürlich, dass Shirocco erst im Arc den Hurricane wegpusten wird. Dann würde er es am Sonntag nämlich erst einmal mit Schiaparelli aufnehmen. Und Shirocco wäre natürlich die große Zugnummer des Großen Preises, das bisher höchsteingestufte Pferd, das im neuen Millennium an die Oos reisen würde.











