Er war der Superstar 2005: Hurricane Run. 7 Starts, 6 Siege in 2005. Siege im Arc und dem Irish Derby. Nur eine unglückliche Niederlage im Prix du Jockey Club. Als das höchsteingestufte Pferd der Welt ging es in die Winterpause. Und dann 2006: 5 Niederlagen bei 7 Starts. Am Thron des einstigen Superstars wurde mächtig gerüttelt. Zuletzt am Samstag in Kentucky.
Platz 6 im Breeders’ Cup Turf. Erstmals in einer 14 Rennen umfassenden Karriere landete der Hurricane außerhalb der Geldränge. Satte fünfeinhalb Längen hinter Red Rocks. „Er ist ein großes Pferd mit einer großen Aktion. Diese kleinen Bahnen in den Staaten sind nichts für ihn“, schiebt Christophe Soumillon, mit dem Hurricane Run in diesem Jahr die King George gewann, die Pleite auf den Kurs.
Trainer Andre Fabre selbst soll einem Trip nach Kentucky ein Polo-Turnier in Italien vorgezogen haben. Das berichten zumindest englische Medien. Ob Hurricane Run noch einmal nach Chantilly zurückkehren wird oder direkt zusammen mit George Washington und Co. in seine neue Heimat nach Irland fliegen wird, bleibt abzuwarten.











