Ein einziges Mal hat Manduro über 1600 Meter gewonnen. Am 17. Oktober 2004. Im Preis des Winterfavoriten canterte er als 16:10-Favorit der Konkurrenz auf und davon. Seit dem überlegenen Fünf-Längen-Sieg in Deutschlands renommiertestem Zweijährigen-Rennen für Hengste hat sich Manduro drei weitere Male über die Meile versucht.
Dreimal schaffte er es dabei nicht zu gewinnen. Platz drei Prix Messidor, Platz zwei im Prix Jacques Le Marois und Platz drei im Prix du Moulin. Allesamt erreicht im letzten Jahr. Alle drei Rennen gewann das Godolphin-Imperium mit Librettist. Doch Manduro war bei allen drei Rennen alles andere als glücklich.
„Mit ein wenig mehr Fortune hätte er für mich auch schon über die Meile gewonnen“, so Startrainer Andre Fabre, der nun am Sonntag das schaffen will, was bisher nur Peter Schiergen mit Manduro gelang: einen Meilen-Sieg einzufahren.
Und Fabre ist sicher, dass das am Sonntag gelingen wird. „Manduro hat genug Speed um über die Meile zu gewinnen.“ Die Form dazu hat das aktuell höchsteingestufte Grasbahnpferd der Welt allemal. Zuletzt gewann der Ullmann-Hengst in imponierendem Stil die Prince of Wales’s Stakes in Royal Ascot. Dabei bezwang er mit Dylan Thomas und Notnowcato zwei Pferde, die danach jeweils ein Gruppe I-Rennen gewannen.
“Manduro ist sehr gut drauf und ich bin mit seinen Trainingsleistungen sehr zufrieden. Viele Leute sagen, er hätte sich noch einmal deutlich über Winter verbessert. Ich kann dem aber nicht einmal zustimmen. Der Unterschied ist einfach, dass er dieses Jahr das Glück auf seiner Seite hat“, erläutert Fabre, der mit der Abschlussarbeit von Manduro am Dienstag in Chantilly hochzufrieden gewesen sein soll.











