Die von Andre Fabre für den Stall Wertheimer trainierte Plumania siegte in einem wahren Thriller gegen Youmzain und Daryakana im Grand Prix de Saint-Cloud. Die zweite Gruppe-I-Prüfung des Sonntags ging an Aidan O‘ Brien, der mit Cape Blanco, Midas Touch und Jan Vermeer die ersten drei Pferde im irischen Derby auf dem Curragh sattelte.
Es wurde der fünfte Erfolg in Folge für den Ballydoyle-Chef Aidan O‘ Brien im Irish Derby. Was für eine Serie! Und damit die ganze Sache so richtig rund wird, stellte das irische Quartier gleich die ersten drei Pferde in dieser Gruppe-I-Prüfung, die mit 1.250.000 Euro dotiert war.
Noch sicher mit einer halben Länge schob sich Cape Blanco, der 45:10 am Toto zahlte und nicht in der Favoritenrolle stand – in dieser stand der nachgenannte Johnston-Schützling Monterosso – an seinem Trainingsgefährten Midas Touch vorbei.
Damit hatte Stalljockey Johnny Murtagh aus dem fünfköpfigen O’Brien-Aufgebot die absolut richtige Wahl getroffen. Dritter wurde mit Jan Vermeer der Vierte aus dem Epsom-Derby.
Der Grand Prix de Saint-Cloud endete auf der Seine-Bahn mit Dramatik. Mit einem minimalen Vorteil brachte Wertheimers Stalljockey Olivier Peslier nach einem Rennen aus dem Vordertreffen die 71:10-Chance Plumania gegen den aus England entsandten und vor zwei Jahren in dieser Prüfung erfolgreichen Youmzain über die Linie.
Dichtauf endete auch die favorisierte Aga Khan-Stute Daryakana.
Für Andre Fabre (Foto), der schon lange auf einen Erfolg in diesem französischen Sommerhit warten musste, konnte die Anabaa-Tochter in dieser Saison immer weiter steigern. Nach ihrem Gruppe-II-Sieg vor wenigen Wochen war nun der Höhepunkt von Plumania fällig und auch der vorläufige Höhepunkt der Verbindung Fabre/Wertheimer.










