Wer in England trainiert wird, in Deutschland ein klassisches Rennen überlegen gewinnt und dann auf Gruppe I-Level in Frankreich antritt, der muss ein Pferd der Marke „superstark“ sein. Genau das trifft auf Excelebration (Foto beim Sieg in Köln) zu, der noch im Frühjahr im Kölner Mehl-Mülhens-Rennen, den German 2.000 Guineas, Katz und Maus mit seinen Gegnern spielte.
Und um ehrlich zu sein, wenig anders erging es den Gegnern am Sonntag im Prix du Moulin auf Gruppe I-Parkett. Jamie Spencer steuerte den Klassik-Sieger von dritter/vierter Position und warf ihn nach 1300 Metern in dem Meilenrennen in die Entscheidung.
Der Schützling von Marco Botti beschleunigte im Handumdrehen und legte prompt einige Längen zwischen sich und die Konkurrenz. Der Exceed And Excel-Sohn, der zuletzt in Newbury in den Hungerford Stakes (Gruppe II) nicht zu schlagen war, war einfach eine Klasse zu gut für die versammelten Gegner.
Am besten vom Rest konnte es noch Godolphins Rio de la Plata (L. Dettori), der vor Freddie Heads Rajsaman (T. Jarnet) Platz zwei belegte. 32:10 lautete der Siegtoto für Excelebration.










