Viele werden sich noch an den 19. Oktober 2019 erinnnern. Damals galoppierte die von Henk Grewe trainierte Emoji in Baden-Baden gleich bei ihrem ersten Start ihre Gegnerinnen aus den Schuhen, legte satte 14 Längen zwischen sich und die Konkurrenz.
Derartige Vorstellungen wecken natürlich Begehrlichkeiten, so dauerte es auch nicht lange bis Besitzer Karl Heinz Schultze einem Angebot des Team Valor nicht widerstehen konnte und die Soldier Hollow-Tochter aus der Zucht von Bernd Dietel und Thomas Jordan nur wenige Tage später in Richtung Frankreich verkaufte. Nach einer Pause von etwas weniger als fünf Monaten gab Emoji am heutigen Sonntag in Saint-Cloud für Trainer Francis-Henri Graffard, der nach wie vor sein Lot blendend in Schuss hat, ihr Comeback. Und was für eins.
In dem zur Listenklasse zählenden und mit 55.000 Euro dotierten Prix la Camargo war sie zwar am Ende nicht ganz so überlegen wie im Badischen, stolzierte unter Siegreiter Pierre-Charles Boudot von der Spitze aus insgesamt aber auch dort einem nie gefährdeten Sieg entgegen. Zwei Längen Vorsprung notierte der Zielrichter nach den geforderten 1600 Metern. Rang zwei ging an die Außenseiterin Galova aus dem Stall von Cedric Boutin, Platz drei sicherte sich Anobar (Andrea Marcialis). Auf den Sieg der Ex-Deutschen, die als Favoritin ins Rennen gegangen war, gab es am französischen Toto bei einer Quote von 2,3:1 lediglich etwas mehr als doppeltes Geld zurück. Auf die weitere Laufbahn von Emoji, die noch eine Nennung für den Henkel-Preis der Diana besitzt, darf man sicher sehr gespannt sein. (zum Langzeitmarkt)













