Von Sieg zu Sieg eilt in Großbritannien aktuell ein früher in Deutschland trainiertes Pferd. Die Rede ist von dem fünfjährigen Frankel-Sohn King’s Advice. Der Hengst, der von Andreas Wöhler für Jaber Abdullah vorbereitet wurde, und der erste Nachkomme seines Vaters in einem deutschen Rennstall war, hat schon eine recht kuriose Geschichte hinter sich.
Für den Ravensberger Coach siegte King’s Advice gleich dreijährig bei seinem Debüt in einem Dortmunder Maidenrennen, gewann später noch einen Ausgleich III, und war fast auf den Tag vor einem Jahr als Saisondebütant in einem Hoppegartener Ausgleich Ii siegreich, den er mit einem GAG von 73 Kilo gegen Oscar mit einer halben Länge Vorsprung gewann. Bei sieben Starts unter Regie von Andreas Wöhler war er somit dreimal erfolgreich. Nach dem Sieg in Hoppegarten wechselte der Frankel-Sohn nach Frankreich in den Stall von Eoghan O’Neill, für den er ein einziges Rennen bestritt. Dabei belegte er in einer Course E-Prüfung auf der Sandbahn in Pornichet-la-Baule den zehnten und damit letzten Platz, war schon früh völlig chancenlos.
Im Oktober des vergangenen Jahres wechselte er dann bei Tattersalls für 16.000 Guineas den Besitzer, und damit in den Stall von Mark Johnston, der ihn nun für Saeed Jaber vorbereitet. Und für diese Interessen ist King’s Advice noch ungeschlagen. Auf den Sandbahnen in Linfgield, Kempton und Wolverhampton gewann er Handicaps über 2400 und 2800 Meter jeweils überlegen, dann gewann er im April Handicaps in Thirsk, bzw. Ripon über 2400 Meter.
Und am Samstag kam der Ex-Deutsche bei seinem sechsten Start für Johnston schließlich auchg zu Treffer Nr. 6. In Goodwood setzte sich der Hengst in einem mit 15.752 Pfund für den Sieger dotierten Class 2-Handicap über 2800 Meter als 1,9:1-Favorit mit einer Nase Vorsprung gegen den Zweitplatzierten durch, sechs Pferde waren an den Start gegangen.











