Auch Ex-Deutsche für Cox Plate genannt

Am Dienstag war Nennungsschluss für die Cox Plate (Gr. I, 5.000.000 AUD) über 2040 Meter, eines der größten Highlights der australischen Turfsaison, die am 27. Oktober in Mooney Valley ausgetragen wird.

Unter den genannten 134 Pferden (wir berichteten) ist nicht nur die Wunderstute Winx, die sich anschickt dieses Rennen zum vierten Mal in Folge zu gewinnen, sondern auch drei, ehemals in Deutschland trainierte Pferde. Dabei handelt es sich um den früher von Karl Demme für Susanne und Jürgen Kleibömer vorbereiteten Plein Ciel, der schon länger in „down under“ aktiv ist. Sieben Mal kam der Mamool in Australien an den Start, konnte dabei fünf Rennen gewinnen und lief zweimal platziert. Plein Ciel ist ein Hallbruder des Vierten aus dem „Winterfavoriten“ von 2017, Pathfinder. Dieser war nach einer Verletzung Ende Oktober desselben Jahres leider nicht zu retten. Plein Ciels Mutter Picobella steht im Gestüt Westerberg und hat aktuell ein von Protectionist stammendes Stutfohlen bei Fuß. Beide Pferde gehören der Familie Buhmann.

Neben dem von Darren Weir trainierten Plein Ciel finden sich auf der Nennungsliste auch die Namen zweier Ex-Schützlinge von Andreas Wöhler. So könnten Red Cardinal, Sieger u.a. im letztjährigen Belmont Gold Cup, und der 2017er Mehl-Mülhens-Rennen-Sieger Poetic Dream (David Hayes und Tom Daberni)  am 27. Oktober antreten. Darüber hinaus wurde der vom Gestüt Etzean gezogene Lord Fandango aus dem Quartier von Archie Alexander für die Cox Plate nominiert.

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