Bremen wartet am Sonntag mit einer interessanten Karte auf. Im Mittelpunkt steht der Yoobet-Cup – das Internet-Portal von Buchmacher Albers, ein Ausgleich II über 2200 Meter, in dem es 8.500 Euro zu verdienen gibt. Unter Höchstgewicht tritt der Fährhofer Quamun (Foto) an, der von Jozef Bojko geritten wird, das Andreas Wöhlers Stalljockey Edurado Pedroza in Rom reitet.
Der Monsun-Sohn aus der tollen Quebrada galt im letzten Jahr am Ravensberger Quartier sogar länger als möglicher Derbystarter, ehe ihm ein Überbein einen Strich durch die Rechnung machte. Nach einer etwa viermonatigen Pause im letzten Jahr zeigte Quamun aber bereits, dass er über großes Potenzial verfügt, beendete das Rennjahr dann auch entsprechend mit einem überzeugenden Sieg in Krefeld. Und auch beim ersten Jahresstart 2010 in Nancy lief der Fährhofer als Zweiter ansprechend, könnte nun schon wieder soweit sein und auf den Siegespfad zurückkehren.
Neun Gegner hat er allerdings zu bezwingen, die ihm ein Bein stellen möchten. Vor allem ist da an Alter König zu denken, dessen fünfter Rang beim Jahresdebüt nicht überzubewerten ist. Mit einem Rennen im Bauch wird der Goofalik-Sohn aus dem Stall von Torsten Mundry jetzt bestimmt entsprechend gefördert agieren und unter Norman Richter, versuchen, um den Sieg mitzukämpfen. Auch Hurryboy ist zu erwähnen, der seinen kapitalen Speed einmal mehr in Düsseldorf zur Entfaltung brachte und den Erfolgsfaden aus der letzten Saison (vier Siege) gleich wieder aufnahm.
Auch Soum könnte sich in den Endkampf mit einschalten, der Sprengel-Schützling ist an einem guten Tag immer stark zu beachten und wird von Filip Minarik geritten.
Das Gestüt Schlenderhan bietet mit Abydos im einleitenden Rennen – die Boxen öffnen sich am Sonntag in Bremen um 13:45 Uhr – einen hoch interessanten Galopper auf. Mehr als anderthalb Jahre stand der Monsun-Sohn nun auf Feierschicht, doch würde der Hengst nicht noch immer in Bergheim von Jens Hirschberger trainiert werden, würden ihm nicht größere Hoffnungen gelten.
Das Jagdrennen – Preis der Bremer Turf-Lounge – über 3400 Meter sieht mit acht Teilnehmern ein quantitativ eigentlich recht gutes Feld am Start, hier scheint einiges im Bereich des Möglichen zu sein und die Besucher in Bremen kommen wieder voll auf ihre Kosten, denn Hindernisrennen sind für jedermann immer ein Spektakel.









