Die Verantwortlichen des achtjährigen Lucky Strike (Foto) geben in Sachen Disqualifikation Goldene Peitsche 2005 in Iffezheim nicht nach und gehen in die nächste Runde. So steht am kommenden Mittwochmorgen um 11.30 Uhr eine mündliche Verhandlung am Landgericht Köln an, zu der die Öffentlichkeit zugelassen ist.
„Ich tue dies nicht wegen des Geldes, sondern ausschließlich für das Pferd, das für ihn zuständige Team und die zahlreichen Fans, die Lucky Strike in Deutschland hat. Es geht auch nicht gegen die Engländer, denen damals der Sieg zugesprochen worden war. Die Besitzer des zum Sieger erklärten Striking Ambition haben uns immer wieder versichert, dass sie nie mit dem Sieg gerechnet hätten, denn Lucky Strike sei nicht zu schlagen gewesen.
Auch der Jockey Steve Drowne hat erklärt, dass Lucky Strike sein Pferd nicht gerempelt hat. Wie überrascht die Besitzer damals waren, geht nicht zuletzt daraus hervor, dasss sie 20.000 Euro vom Siegpreis für wohltätige Zwecke spendeten.
Wenn von Lucky Strike eine Behinderung ausgegangen wäre, dann hätte man ihn nicht auf den zweiten Platz zurückstufen, sondern ganz aus der Wertung nehmen müssen“, erklärte Gerda Kok-Cornet vom Stall Lucky Stables International, in dessen Farben Lucky Strike zum sechsmaligen Gruppe- und viermaligen Listensieger aufgestiegen ist.
Für den Fall eines negativen Bescheids am Mittwoch hat Gerda Kok-Cornet bereits angekündigt, in Berufung zu gehen. „Das ist ein Fight, den wir Step by Step durchstehen wollen“, so die Niederländerin, die achtzehn Pferde von Andreas Trybuhl in Köln trainieren lässt.












