Viele Augenpaare waren am frühen Samstagmorgen unserer Zeit auf das australische Randwick gerichtet, denn dort wurde genau um 7:15 Uhr (MEZ) unter lautem Jubel der erste „The Everest“ gestartet. Das Einladungsrennen, das nach dem gleichen Schema wie der Pegasus-World Cup in den USA, welcher im Februar in Florida erstmals zur Austragung kam, als Einladungsrennen ausgetragen wird – ein Startplatz für drei Jahre kostet 1,8 Millionen Dollar – ist mit zehn Millionen australischen Dollar dotiert und somit das wertvollste Turf-Rennen der Welt.
Fast sechs Millionen Dollar erhält alleine der Sieger der 1200 Meter Sprintprüfung. Und der hieß bei der ersten Ausgabe des Gruppe I-Rennens Redzel (86:10). Der von Peter und Paul Snowden für das Triple Crown Syndicate trainierte fünfjährige Wallach setzte sich nach einem Ritt von Platz zwei aus ohne große Mühe gegen seine elf Gegner durch.
Eingangs der Geraden hatte sein auch in Europa bestens bekannter Jockey Kerrin McEvoy mit dem Snitzel-Sohn das Kommando übernommen und sich ein gutes Stück vor das Feld gelegt. Auch wenn von weit hinten der Favorit der Prüfung, Vega Magic (42:10), noch mächtig schnell wurde, war eigentlich früh abzusehen, dass der vorne weg marschierende Redzel wohl nicht mehr einzuholen war.
Hinter Vega Magic, der am Ende bis auf den Ehrenplatz vorlief, belegte der in den auch in Deutschland bestens bekannten Farben von Australian Bloodstock angetretene Außenseiter Brave Smash (210:10) nicht weit zurück den dritten Platz. Die engagierten Besitzer des Tosen Phantom-Sohnes durften sich damit über ein Preisgeld von 800.000 australischer Dollar freuen.












