Unverhofft kommt oft. Dieses Motto galt am Donnerstag für Andreas Suborics. Im letzten Rennen in Longchamp kam der Österreicher zu einem Kistenritt, den er prompt in einen Sieg ummünzte. Auf dem Außenseiter Harmonieux sprang Suborics für William Mongil ein und sorgte nach 2000 Metern für einen 436:10 Toto-Schocker (Platzquote: 122:10)!
Das von Diego Lowther (Foto zusammen mit Andreas Suborics) trainierte Pferd gewann das mit 23.000 Euro dotierte Rennen vor Kras, der unter Stepahne Pasquier angetreten war. Für Suborics war es der erste Sieg in Frankreich seit seiner Trennung von Trainer Werner Baltromei.
Insgesamt hat Suborics in Frankreich in diesem Jahr damit bereits zwölf Rennen gewonnen. Suborics, dessen neue Homepage suborics.com seit wenigen Tagen online ist, gehört damit nach wie vor zur Top Ten der französischen Jockeystatistik.
Neben Suborics hatte auch Trainer Dr. Andreas Bolte am Donnerstag allen Grund zur Freude. Der von ihm vorbereitete Licato gewann ein mit 18.000 Euro dotiertes Rennen über 2700 Meter. Der Goofalik-Sohn, der Dominique Boeuf an Bord hatte, zahlte am Longchamp-Toto 95:10.
Ebenfalls eine gute Visitenkarte gab der dreijährige Hengst Sehrezad (Trainer Andreas Löwe, Jockey Andreas Suborics, Platzquote 21:10) ab. Der Dritte aus dem Preis der Dreijährigen scheiterte in einem Rennen für Dreijährige über die Meile, dotiert mit 29.000 Euro, nur an dem Favoriten Falco, der ein Pferd für bessere Aufgaben sein sollte. Lohn für Rang zwei waren immerhin 5.800 Euro.
Einen guten Donnerstag erwischte auch der Schlenderhan-Jockey Tom Queally. In den Weatherbys Earl Of Sefton Stakes (Gruppe III), die im Vorjahr Manduro gewann, siegte der Ire mit Phoenix Tower. Der von Henry Cecil trainierte Hengst zahlte am Toto in Newmarket 90:10.
Ein Rennen vor dem Sieg von Phoenix Tower kämpften Twice Over und Raven’s Pass in den prestigereichen Craven Stakes einen erbitterten Kampf bis zur Linie. In der wichtigsten 2000 Guineas Vorprüfung Englands hatte nach 1600 Metern Twice Over die Nase vorne.
Beide Pferde untermauerten mit dieser Vorstellung ihre Ambitionen auf den 2000 Guineas-Sieg in drei Wochen an gleicher Stelle. Favorit für die Guineas ist nach wie vor New Approach.










