Auf Anregung des Iffezheimer Rennbahnverwalters Hans-Heinrich Siewert fand am Dienstag in den Räumen des Direktoriums für Vollblutzucht- und Rennen in der Kölner Rennbahnstraße der erste Workshop der Geläufverantwortlichen der deutschen Galopprennbahnen statt. Stephan Buchner, Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft Galopp-Rennvereine mbH (BGG) konnte sich dabei über eine erfreuliche Resonanz seitens der Rennvereine freuen, denn die Rennbahnen Baden-Baden, Bad Harzburg, Bremen, Düsseldorf, Dresden, Hamburg, Hannover, Köln, Magdeburg, Mannheim, Mülheim und Neuss waren mit Teilnehmern vertreten.
Ebenfalls anwesend waren Mitglieder der Rennbahnprüfungskommission, der renntechnischen Abteilung des DVR und auch der Rennleitung, für die Frank Becker an dem Workshop teilnahm. Ziel des Treffens war der Erfahrungsaustausch zwischen den Rennbahnen, das herausarbeiten von Lösungsansätzen für typische Probleme bei der Pflege der Geläufe und das Ausloten von Synergiemöglchkeiten. Themen waren hierbei u. a. die Maßnahmen nach Beendigung der Rennsaison, die Vorbereitung auf die ersten Renntage im neuen Jahr, oder auch die Tätigkeiten, die zwischen den Renntagen notwendig sind.
Ein Schwerpunkt war auch der Umgang mit extremen Witterungsbedingungen, dabei insbesondere lang anhaltende Trockenheit, so wie es sie im Sommer des vergangenen Jahres gab. Auch der Zustand, und die Unterhaltung von Sand- und Trainingsbahnen nahm einen breiten Raum ein. Dabei zeigte sich, dass die Geläufverantwortlichen viele Probleme, bzw. Herausforderungen gemein haben, es aber auch immer wieder spezielle Aspekte gibt, die zu beachten sind, was an der jeweiligen Boden-, bzw. Bahnbeschaffenheit liegt, und an den unterschiedlichen Rahmenbedingungen. So sind z. B. die Anforderungen bei Meetingsbahnen oder Dauerveranstaltern andere, als bei Rennbahnen, die seltener veranstalten.
Am Ende der Veranstaltung waren sich alle Beteiligten einig, dass die Veranstaltung absolut sinnvoll war, und man neue Lösungsansätze zur Optimierung der Geläufe gefunden hat. Eine Wiederholung ist auf jeden Fall angedacht, wobei für diese dann auch daran denkt, externe Spezialisten mit einzubeziehen.










