Der Rennsport soll am Montag nach acht Wochen seinen Aufgalopp nach der Corona-Pause bekommen. So ist es vorgesehen. Noch fehlt allerdings das endgültige „Go“ durch die Politik.
Dennoch sollte es zum ersten Renntag kommen, dann geht es genau dort wieder los, wo die Saison so abrupt unterbrochen wurde: Auf der Dortmunder Sandbahn. Sportlich steht dabei insbesondere das erste Rennen, ein Rennen für sieglose Dreijährige auf der Sandbahn über 1950 Meter, im Mittelpunkt. Denn in dem siebenköpfigen Feld ist der ein oder andere Kandidat dabei, der bald klassisch angreifen soll. Unter anderem der von Mario Hofer für Eckhard Sauren trainierte Shut Down. Es wäre doch recht passend wenn der Siyouni-Sohn der erste Sieger nach dem fast zweimonatigen „Rennsport Shut Down“ in Deutschland wäre. Die Chancen stehen nicht schlecht, denn der Hengst zeigte im Vorjahr drei gute Leistungen in Frankreich. Besonders die Debütform ist ein gutes Gradmesser, denn damals wurde er Vierter. Vor ihm waren der damalige Sieger Victor Lodorum, inzwischen ungeschlagener dreifacher Gruppe I-Sieger und der Dritte Mcfancy, ebenfalls inzwischen Sieger auf Top-Level. Rang Acht im Auktions-Rennen im Rahmen des Arc-Wochenendes und dann weiterer vierter Rang auf der PSF-Bahn von Deauville sprechen auch für Shut Down, der für das Derby Trial in Iffezheim, das Union-Rennen und das Deutsche Derby genannt ist.
Ebenfalls in der Verlosung um den Sieg ist Henk Grewes Hamaron. Der Amaron-Sohn ist der einzige Sieger im Feld des Maidenrennens, er gewann beim Debüt auf Gras in Köln. Danach versuchte er sich mit unterschiedlichen Resultaten in Auktionsrennen, die er auch dieses Jahr wieder anvisiert. Weitere Hoffnungsträger für klassische Rennen sind die Stuten Royal Lips (Andreas Suborics), die ihren achten Platz beim Debüt steigern müsste, allerdings ist die Gleneagles-Tochter genau wie die Debütantin Zero Six Nine (Andreas Bolte) sicher nicht umsonst für den Henkel Preis der Diana (Gr.I) eingeschrieben.











