Natürlich steht auch im Gestüt Wittekindshof der Deckplan für die angelaufene Zuchtsaison noch nicht komplett. Doch in einigen Fällen, wie zum Beispiel bei Henkel-Preis der Diana-Siegerin Serienholde, stehen nach sicherlich nicht nur einem Meinungsaustausch zwischen Gestütsbesitzer Hans-Hugo Miebach und seinem Gestütsleiter Karl Jörg bei der Auswahl der Deckhengste die Namen fest.
So wird die amtierende Siegerin im Henkel-Preis der Diana, die Soldier Hollow-Tochter Serienholde, in ihrer ersten Saison als Mutterstute den europäischen Spitzenhengst Dansili im Banstead Manor Stud von Khalid Abdullahs Zuchtoperation Juddmonte aufsuchen. „Zuerst war es ja nicht geplant, mit einem Foalsharing bei Serienholde zu beginnen, doch nun haben wir uns entschieden und lassen Serienholde von Dansili im Rahmen eines Foalsharings decken“, so Gestütsleiter Karl Jörg.
Dass dieses züchterischer Rezept passt, hat die Zweite aus dem letztjährigen Henkel-Preis der Diana die Fährhoferin, Sarandia – das Foto hält den Einlauf Serienholde (rechts) vor Sarandia fest – bewiesen. Sie stammt aus der gleichen Familie wie Serienholde und hat Dansili zum Vater. Anfang Februar wird die amtierende Diana-Siegerin, die für ihren damaligen Betreuer Andreas Wöhler einen Hattrick in der Diana komplettierte und für das Gestüt Wittekindshof den fünften Treffer in 20 Jahren im Stuten-Derby markierte, nach England reisen und Dansili aufsuchen.
65.000 Pfund werden in diesem Jahr für Dansili, der im Banstead Manor Stud an der Seite von Frankel, Oasis Dream udn Kingman deckt, aufgerufen. Der Danehill-Sohn der weltklassevererberin Hasili brachte unzählige Gruppe-Siege und außergewöhnlich viele Nachkommen, die in ihrer Laufbahn auf eine siebenstellige Millionen-Gewinnsumme kamen. Mit Flintshire an der Spitze zum Beispiel Rail Link, The Fugue, Famous Name, Giofra oder Dank.











