Vor ihrer schwersten Aufgabe stand am Sonntag in Longchamp die von Peter Schiergen trainierte Lomitas-Tochter Salomina. Die Tochter der Saldentigerin, ungeschlagene Diana-Siegerin traf im Prix Vermeille unter Andrasch Starke auf die besten europäischen Stuten und sollte sich dabei ihre Fahrkarte für einen möglichen Start im Prix de l’Arc de Triomphe holen.
Doch das gelang der Dreijährigen (Foto), die erstmals für die rot-gelb-schwarzen Farben des Japaners Katsmi Yoshida startete, in der mit 350.000 Euro dotierten Gruppe I-Prüfung über 2400 Meter nicht. Denn Salomina kam nur als Zehnte im Feld von 13 Pferden über die Linie.
Zwar hatte Starke die deutsche Hoffnung, die zu einer Quote um 70:10 ins Rennen ging, aus Startbox zwei an der Innenseite gleich in einer guten Position an dritter Stelle positioniert, doch in der Zielgeraden hatte sie dort erstens nicht viel Platz zur Entfaltung, kam aber auch nichgt richtig weiter, so dass die Entscheidung ohne sie ausgetragen wurde.
Der Sieg ging an die letztjährige Arc-Zweite Shareta (Alain de Royer-Dupre/Christophe-Patrice Lemaire). Die Vierjährige, die zulezt bereits die Yorkshire Oaks gewonnen hatte, setzte sich leicht mit zwei Längen gegen die Monsun-Tochter Pirika, ebenfalls in Yoshida-Besitz durch, hinter der mit der zweiten Wertheimer-Farbe Solemia eine weitere Außenseiterin Dritte wurde.
Die Plätze vier und fünf gingen an die ebenfalls von Monsun stammende Yellow and Green und Galikova. Nach diesem Ergebnis wird man Salomina wohl nicht im Arc sehen. Shareta dagegen dürfte auch für Danedream wieder eine ganz harte Nuss werden. Der Kurs bei RaceBets.com auf einen Arc-Sieg der Stute fiel nach dem Erfolg von 260 auf 100:10.
Ohne Möglichkeiten war bei seinem Start im Prix Gladiateur (Gr.III, 3100 m, 80.000o Euro) der von Sascha Smrczek trainierte Flamingo Fantasy (O.Peslier), der im geschlagenen Feld endete. Der Sieg ging hier an den von Alain de Royer-Dupre trainierten Lando-Sohn Ivory Land, der sich gegen Miss Lago und Willing Foe als 66:10-Chance behauptete.
In einem Gruppe II-Rennen für die arabischen Vollblüter über 2000 Meter (25.000 Euro) war in Longchamp auch Marvin Suerland im Einsatz. Er ritt den in Katar-Besitz stehenden Mitfavoriten TM Fred Texas, der aber nur als Dritter über die Linie kam.
Der Sieg ging hier an den auch bei uns bekannten Poulain Kossack aus dem Stall von Huub Otermans. Mit Jadey Pietrasiewicz im Sattel zahlte der Außenseiter 403:10 auf Sieg.
Pech hatte die Mülheimer Trainerin Julia Römich, denn die von ihr trainierte Stute Baiadera (Eddy Hardouin) kam im Grand Handicap Qatar Racing & Equestrian Club, einem mit 70.000 Euro dotierten Ausgleich über 1400 Meter zwar als Erster über die Linie, wurde aber als Sieger disqualifiziert und auf den dritten Platz gesetzt. Siebter wurde der Mongil-Schützling König Bernard.










