Die Aufregung um die nicht zu bewetteten Match-Races in Berlin-Hoppegarten am vorletzten Sonntag ist kaum verflogen, da passieren schon die nächsten Totopannen auf deutschen Rennbahnen.
Bevor das Hauptrennen des Tages in Hannover anstand, fand das Rennen mit Viererwette statt, das wie gewohnt stark bewettet wurde und um ca. 50 Prozent mehr Umsatz generierte, als das Listenrennen, dies allerdings mit einem kleinem Starterfeld. Die Zuschauer auf der Bahn wie auch die in den Wettannahmestellen bundesweit, wunderten sich, als auf den Monitoren minutenlang die Eventualquoten nicht des unmittelbar bevorstehenden Viererwette-Rennens, sondern des ein Rennen später folgenden Listenrennens eingeblendet blieben Noch wesentlich irritierter dürften die verbliebenen Besucher vor und nach dem zehnten und letzten Rennen gewesen sein, als nämlich die Durchsage über die Lautsprecher auf der Langenhagener Bahn kam, dass „bundesweit“ keine Wetten angenommen werden könnten. Grund: Unbekannt. Daher ging die letzte Tagesprüfung ohne Wetten über die Bühne.
In Köln gab es nach dem achten und vor dem letzten Rennen erhebliche Pannen im Wettsystem. Kölns Geschäftsführer Philipp Hein: „Bis ungefähr 18:15 Uhr konnten Wettgewinne aus dem 8. Rennen noch ausbezahlt werden, ab dann nicht mehr. Ab diesem Zeitpunkt konnten auch keine Wetten für das 9. Rennen mehr getätigt werden. Vorher war das Rennen bewettbar. Gewinne konnten dann für das 9. Rennen nicht mehr ausbezahlt werden. Die Wettscheine, auf denen es einen Gewinn gibt, können bei uns im Sekretariat des Kölner Rennvereins oder in einer German Tote-Wettannahme eingelöst werden.“ Bleibt die Stellungnahme von German Tote und des Direktoriums über die Ursachen der erneuten Totopannen abzuwarten.












