Toll gezogener Nachwuchs von Besitzer Ruslan Bifov, der entsprechend aussieht, ist sicherlich der Grund dafür, dass Erika Mäders Augen äußerst zuversichtlich funkeln, wenn sie ihre Stallinsassen anlässlich der diesjährigen Stallparade vorstellt und ihre Ziele, die sie mit dem Nachwuchs hat, definiert.
Wenn noch vor zwei Jahren in der Regel zu vernehmen war „soll seinen Hafer verdienen“, dann hört man jetzt mehrfach so ambitionierte Aussagen wie „Derby, Diana oder Black Type“. Bei den Dreijährigen heißen die Black Type-Hoffnungen u. a. Bonusdargent, Vega, Lilu Marmalade und One Way Ticket. Beim jüngsten Jahrgang ist es ein noch namenloser Zweijähriger von Lope de Vega, der allerdings noch nicht auf der Trainingsliste geführt wird.
Mit Rock of Cashel hatte man 2014 klassische Ambitionen, musste diese allerdings aus unerklärlichen Gründen rasch begraben und ihn deshalb zum Wallach befördern. Mit ihm und Kreuz As will Erika Mäder im französischen Hindernissport angreifen. Mit zwei jüngeren Areion-Schwestern von Kreuz As, die aus formellen Gründen auch noch nicht auf der Trainingsliste stehen, peilt man eine ähnliche Karriere an. Ein besseres Pferd für dieses Jahr sollte die Spätzünderin Naaqueen sein, mit der man Black Type holen möchte.
Mit Gruppe-Sieger Red Dubawi peilt man in dieser Saison indes Gruppe-Rennen in Frankreich an. Man will den Dubawi-Sohn zeitig im Frühjahr über die Meile aufbieten, weil er im letzten Herbst doch etwas an Form verloren hatte. Obwohl die zumeist langsam gelaufenen Frankreich-Rennen nicht nach dem Geschmack des mit enormen Speed ausgestatteten Red Dubawi sind, wie man bei seinem Start in Deauville im Prix Du Haras De Fresnay (Gr. I) sehen konnte, in dem er starker Fünfter nur vier Längen hinter dem Sieger Kingman sowie eine halbe Länge hinter dem Dritten Olympic Glory wurde, aber gegen sein Naturell vorne gehen musste.











