Erfolgreich operiert: Hellier und die Folgen des Sturzes

Die Szene erschütterte alle Turffans: Im dritten Rennen brach der krasse Außenseiter Shivas Zentimeter vor dem Ziel mit dem Sieg in der Hand nach innen weg, Hellier wurde gegen den Zielspiegel geschleudert. Es sah zunächst böse für Terry Hellier (Foto) aus. Es wurde ein offener Armbruch und eine Gehirnerschütterung diagnostiziert. Am Montag wurden weitere Details zum Gesundheitszustand Helliers bekannt.

Am Sonntag um 22 Uhr wurde der Jockey operiert. „Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. An den Unfall kann sich Terry nicht erinnern“, hieß es vom Krankenbett.

„Ich bin froh, dass ich noch lebe“, sagte der Jockey. Es wäre im Übrigen der letzte Arbeitstag in dieser Saison gewesen, anschließend plante Terry Hellier einen längeren Urlaub, ehe er in der nächsten Saison seinen neuen Job bei Trainer Uwe Ostmann beginnt.

Zahlreiche Aktive erkundigten sich am Sonntag vor Ort nach dem Befinden des Jockeys. Vor allem Trainer Peter Schiergen kümmerte sich intensiv um den Patienten, weilte vier Stunden in der Klinik. Kollege Norman Richter sorgte dafür, dass Helliers Auto und Reitutensilien nach Köln gebracht wurden.

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