Epsom feiert Ruler Of The World – Chopin guter Siebter

Alles blickte am Samstag nach Epsom wo um 17 Uhr das zur Gruppe I zählenden Investec Derby (1.370.500 Pfund) gestartet wurde. Mit Andreas Wöhlers Chopin kam erstmalig ein in Deutschland trainiertes Pferd an den Start der 2423 Meter-Prüfung.

Doch der Santiago-Sohn erwischte unter Jamie Spencer nur einen mittelmäßigen Rennverlauf, brauchte lange, um auf freie Bahn zu kommen.

Diese hatte er dann aber rechtzeitig und machte kurz einen brandgefährlichen Eindruck. Am Ende kam er dann sorecht aber nicht weiter. Im Ziel Platz 7 für Chopin!

Dabei lief der Santiago-Sohn besser, als die Platzierung aussagt und hinterließ auch im schwersten aller Derbys als Deutschlands erster Starter des Rennens eine sehr gute Visitenkarte!

Die Geschichte schrieb aber ein anderer. Es war der von Aidan O’Brien (Foto) trainierte Ruler Of The World (80:10), der seinem Namen alle Ehre machte und die Konkurrenz regierte.

Unter Ryan Moore setzte er sich mit unglaublichem Speed in der Bahnmitte durch, überrannte dabei das halbe Feld. Eine beeindruckende Leistung des Galileo-Sohnes, der damit für den vierten Derby-Sieg seines Trainers sorgte.

Nicht weniger beeindruckend war aber auch die Leistung des späteren Zweitplatzierten Libertarian (Karl Burke/William Buick) der ebenfalls durch einen tollen Speed überzeugte, als er aus hinteren Regionen kraftvoll in die Partie kam, den Sieger aber nicht mehr gefährden konnte.

Dritter wurde Galileo Rock (David Wachman/Wayne Lordman), hinter dem Battle Of Marengo (Aidan O’Brien/Joseph O’Brien) mit kurzem Kopf vierter wurde. Der Monsun-Sohn Ocavango (Andre Fabre/Pierre-Charles Boudot) endete auf dem fünften Platz, hatte ein katastrophales Rennen und wäre bei besserem Rennverlauf zumindest platziert gewesen.

„Er hat eindrucksvoll beschleunigt und das ohne große Mühe. Ich habe mir schon vor dem Rennen Chancen ausgerechnet“, so Ryan Moore, für den es nach dem Erfolg mit Workforce der zweite Derby-Sieg seiner Karriere war.

Vieles konzentrierte sich in diesem Rennen auf den von Jim Bolger trainierten ungeschlagenen Dawn Approach (Kevin Manning), der zu Beginn des Rennens sehr eifrig war und dann schon sehr früh an der Spitze des Zwölfer-Feldes erschien. Das kostete augenscheinlich zu viele Kräfte.

Am Ende wurde der Godolphin-Galopper Letzter. Gut möglich, dass ihm für die geforderte Distanz das Stehvermögen fehlte. Zuvor kam er auf Distanzen zwischen 1000 und 1600 Meter an den Start. (Video ansehen)

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