Entwarnung bei Hana Mouchova: Doch kein Kreuzbandriss

Er hätte mit schweren Folgen enden können, doch erfreulicher ist der Sturz, den Hana Mouchova am vergangenen Freitag auf der Riemer Bahn nach einer rüden Attacke des italienischen Gastreiters Pierantonio Convertino im letzten Bogen tun musste, glimpflicher verlaufen als zunächst vermutet werden konnte. Die Vermutung, dass die Saarbrücker Rennreiterin einen Kreuzbandriss erlitten habe, hat sich nicht bewahrheitet, wie die ärztlichen Untersuchungen ergaben.

„Blutergüsse und Zerrungen, derzeit sieht es erfreulich gut aus, nachdem sie unmittelbar nach dem Sturz und am folgenden Tag noch fast bewegungsunfähig war und nicht einmal stehen konnte“, heißt es aus Saarbrücken, wo man sogar die Hoffnung hegt, am Wochenende wieder in den Rennsattel zurückzukehren.

„Wenn das linke Knie am Mittwoch und Donnerstag voll belastbar ist, kann ich es vielleicht bis zum Samstag wieder schaffen“, meinte Hana Mouchova, die durch eine Attacke Convertinos mit dem rechten Ellbogen im letzten Bogen aus dem Sattel katapultiert worden war. Die Rennleitung hat das Vergehen des Italieners mit einem fünftägigen Reitverbot geahndet.

Convertino, aber auch das Direktorium sind in Berufung gegangen. In der Verhandlung wird vor allem geklärt werden müssen, ob und welche Schuldform vorliegt, so dass möglicherweise die von der Rennleitung ausgesrochene Ordnungsmaßnahme nicht ausreichend ist.

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