Tag zwei in Hoppegarten. Am Sonntag stehen auf der Parkbahn weitere acht Rennen auf der Karte (erster Start um 14.00 Uhr). Und auch an diesem Tag gibt es Black Type zu holen.
Im Zentrum der Veranstaltung steht der zur Listenklasse zählende und mit 27.000 Euro dotierte Preis von Dahlwitz und man freut sich auf den Derby-Zweiten des vergangenen Jahres. Peter Schiergens für das Gestüt Ittlingen trainierter Enjoy Vijay gibt sich die Ehre und trifft über 2000 Meter unter Stalljockey Andrasch Starke auf neun Gegner. In diesem Jahr soll sich der Nathaniel-Sohn ein Grupperennen schnappen, doch erst einmal hat der Ittlingen die Berliner Listenprüfung vor der Brust.
Die Buchmacher setzten voll auf den runner up aus dem Blauen Band, der seinen letzten Start im Großen Preis des Audi-Zentrums Hannover hatte. Hier wurde er Vierter. Einer seiner schärfsten Rivalen sollte der von Markus Klug trainierte Devastar (Martin Seidl) sein. Die Stallform am Champion-Quartier ist bereits bestens und der Park Wiedinger könnte gegenüber dem Ittlinger seinen Konditionsvorteil ausspielen. Er gab sein Saisondebüt im Kölner Grand Prix, war als Siebter jedoch ohne Möglichkeiten. Besser lief es in diesem Rennen Andreas Wöhlers Isfahan-Bruder Incantator (Jozef Bojko), der die Kölner Listenprüfung an Ostern auf dem dritten Platz beendete. Auch er sollte in Hoppegarten ein ernster Kandidat auf den Sieg sein.
Eine halbe Stunde später tritt der von Christian Sprengel trainierte Boscaccio im Ausgleich II über 1800 Meter. 67 Kilo hätte der „Union“-Sieger von 2016 zu tragen, doch durch die Verpflichtung von Tabea Rödel nimmt man die volle Erlaubnis herunter. Er trifft unter anderem auf Simon Stokes Lagoas (Robin Weber) und den von Andreas Suborics trainierten Lucky Lion-Halbbruder Lucky Lips (Andrasch Starke).











