339:10! Enissa sprengt Toto im Kölner Stutenpreis

Da haben sich die Kölner Zuschauer wohl etwas verwundert die Augen gerieben, nachdem die ersten Pferde am Sonntag im Preis des Casino Baden-Baden – Kölner Stutenpreis den Zielpfosten passiert hatten. Denn nicht wie von den meisten erwartet sah nach den zu absolvierenden 1850 Metern die englische Gaststute Shenanigans diesen in der mit 25.000 Euro dotierten Listenprüfung als Ersten, sondern mit Markus Klugs Enissa (339:10) die größte Außenseiterin im Feld (zum Video).

Die Soldier Hollow-Tochter in Besitz des Gestüt Ittlingen wurde von Siegreiter Martin Seidl aus dem Mitteltreffen zunächst an der Innenseite eingesetzt, sah früh schon brandgefährlich aus. Immer weiter dirigierte ihr Reiter sie in der Zielgeraden dann an die Außenseite, wo die Klug-Stute immer besser anpackte und schließlich einen leichten Sieg einfuhr.

Trainer Klug freute sich nach neun zweiten Plätzen in Folge endlich wieder über einen Sieg. „Ich dachte sie kann den Boden nicht, da habe ich mich aber wohl getäuscht,“ so er der Champion-Trainer im Absattelring. „Mit Favoriten kann ich nicht mehr gewinnen, da müssen schon die Außenseiter herhalten,“ so Klug noch etwas ironisch.

Rang zwei sicherte sich hauchdünn Andreas Wöhlers Prima Violetta vor Dominik Mosers Akua´rella. Die rein deutsche Dreierwette ohne die heiße Favoritin aus England zahlte 37.260:10.

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