Englische 2000 Guineas: Frankel vone, der Rest nirgends

Es war ein regelrechter Frankel-Hype, der in den letzten Monaten nicht nur in England, sondern in der gesamten internationalen Turfwelt entstanden ist. Selbst für Pessimisten war es nicht eine Frage des ob, sondern nur die Frage in welchem Stil der Galileo-Sohn den ersten Klassiker der englischen Saison über die Meile gewinnen würde.

Und diese Frage ist nun beantwortet: Frankel (Foto, Siegquote 15:10) vorne, der Rest nirgends.

‚Phenomenal, brillant, fantastic, extraordinary‘ waren die ersten Worte, die der englische Rennkommentator nach dem Ausgang der 2000 Guineas stammeln konnte. Diesen Worten voraus gegangen war eine außergewöhnliche Vorstellung eines Außnahmepferdes.

Gleich nach dem Start übernahm der von Henry Cecil für Khalid Abdullah vorbereite Galileo-Sohn unter seinem ständigen Reiter Tom Queally die Führung, erwies sich selbst in der Anfangsphase zu schnell für den eigentlich als sein Führpferd eingesetzten Rerouted.

Unterwegs führte Frankel mit mehr als 15 Längen. Die Überlegenheit von Frankel änderte sich auch in der Geraden nicht. Tom Quelly begann erst auf den letzten Metern etwas zu reiten und kam völlig überlegen vor Dubawi Gold (R. Hannon/R. Huges, Platzquote 43:10) und Native Khan (E. Dunlop/ O. Peslier, Platzquote 26:10) die weiter vor dem Rest um den zweiten Platz kämpften, über die Linie.

Tom Queally: ‚Das was dieses Pferd kann, ist galoppieren, warum sollte ich ihn nicht lassen und er hat mehr gezeigt, als ich mir je hätte vorstellen können.‘

Henry Cecil: ‚Auf den letzten 2000 Metern hat er auf die anderen Pferde gewartet, er ist schon ein sehr, sehr gutes Pferd.‘

Für Henry Cecil ist Frankel der dritte 2000 Guineas Sieger nach Bolonski (1975) und Wollow.

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