Die Finanzkrise in Dubai ist ein zentrales Thema in der Rennsportszene. Vor allem in England geht doch die Angst um, dass der Rennsport von der gewaltigen Krise im Wüstenstaat irgendwann erfasst werden könnte. Aktuell spricht Sheikh Mohammed noch davon, dass die Finanzkrise seine rennsportlichen Ambitionen nicht tangieren werden.
Vor genau 33 Jahren ersteigerte Sheikh Mohammed seinen ersten Vollblüter, auf der Tattersalls October Sales in Newmarket. In Brighton markierte 1977 Hatta den ersten Erfolg in seinen Farben, sein Bruder Hamdan stieg ein wenig später ein, 1980 war der erste Treffer fällig.
Von nun an gab es kein Halten mehr. Sehr zur Freude vor allem des englischen Rennsports, denn dorthin verlagerte Sheikh Mohammed seine Basis. Er ließ Trainingsbahnen bauen, kaufte Gestüte, und vor allem Pferde. Aber nicht nur in England, sondern auch in Irland, Frankreich, USA, Australien und Dubai. Anfang der Neunziger Jahre besaß er rund 2000 Pferde.
Auch in diesem Jahr stieg die Maktoum-Familie wiederum gewaltig im Auktionsgeschehen ein. Für umgerechnet knapp 100 Millionen Euro kauften sie auf den Auktionen in Europa und in den Staaten Jährlinge ein. In Zahlen ausgedrückt etwa 376 von 8690 Angeboten. Im Vergleich dazu liest sich die Zahl, die Coolmore mit 42 Jährlingen ersteigerte, bescheiden an.
Nun hofft man natürlich vor allem in England, dass dies alles so weitergeht. Allein in diesem Jahr standen in den Quartieren auf der Insel für die Maktoums 775 Pferde in Training. Beinahe 500 werden in Newmarket trainiert.
Ganz in der Nähe befindet sich auch Sheikh Mohammeds Dalham Hall Stud. Keine Frage, dass gerade in dieser so bedeutenden Rennsport-Region Englands die Meldungen aus Dubai mit allergrößtem Interesse verfolgt werden.











