Auch am Samstag kamen in Großbritannien wieder zahlreiche Ex-Deutsche in Flach- und Hindernisrennen an den Ablauf. Dabei konnte der Schlenderhaner Corriolanus, ein Bruder der Gruppe I-Siegerin Catella, in Lingfield in einem Verkaufsrennen über 2000 Meter seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden. In einem kleinen Sechserfeld wurde er als 22:10-Chance nur Dritter, besaß letztendlich keine Siegchance.
Damit war er aber schon bester Ex-Deutscher in Lingfield, denn der klassische Sieger Aviso (Foto) wurde in einem Handicap über 2000 Meter nur Siebter von acht Startern und auch Ocarito, der für Waldemar Hickst einst den Ostsee-Preis von Bad Doberan gewinnen konnte, landete in einem weiteren 2000 Meter-Handicap gar auf dem letzten Platz, folgte abgeschlagen hinter dem Feld. Allerdings waren beide Pferde auch klare Außenseiter.
Der ehemals von Andreas Wöhler trainierte Solis wurde in einem Novices‘ Hurdle im schottischen Ayr angehalten, war aber auch als 160:10-Außenseiter in das 4000 Meter-Rennen gegangen.
Auf der gleichen Bahn traten in einem Handicap-Hürdenrennen (3200 m) mit Tiger King (früher Uwe Ostmann) und Manhattan Boy (ehemals Andreas Trybuhl) zwei weitere Pferde an, die früher hierzulande vorbereitet wurden. Sie belegten bei 15 Startern die Plätze sieben, bzw. elf.











