“Wir wollen eine Premium-Rennbahn werden, mit auf Dauer mindestens einem Listenrennen pro Veranstaltung”, formulierte Peter-Michael Endres (Foto), der Präsident des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins beim fast schon traditionell zu nennenden Pressetreffen am Montag ein Ziel. Eine Art Gesundschrumpfen auf nur noch zwölf Renntage pro Jahr, die dann durch die Bank auch von Sponsoren getragen werden und jeweils mit einem zugkräftigen Hauptereignis versehen werden. “Wir haben alle Renntage gestrichen, die sich nicht gerechnet haben”, so der Präsident.
Endres bezeichnete das abgelaufene Jahr als “gut, denn wir haben schwarze Zahlen geschrieben.” Auch wenn der Umsatz pro Rennen in Düsseldorf minimal zurückging, mit 0,3 Prozent allerdings in “verschmerzbaren Grenzen”. Dafür konnte die Zahl der Besucher um rund 13 Prozent auf knapp 100 000 gesteigert werden.
Für die Saison 2006 werden Rennpreise in Höhe von 1,35 Millionen Euro ausgeschüttet (bislang waren es 1,17 Millionen Euro), was allerdings ausschließlich durch die Unterstützung der Sponsoren möglich ist.










