Es war die Schreckensnachricht des Jahres: Sea The Moon kann nicht im Arc starten. Der Superstar ist verletzt. Bruch im Karpalgelenk. Der große Traum vom Sieg im wichtigsten Rennen der Welt blieb dem Gestüt Görlsdorf verwehrt. Es war so bitter. Deutschlands Arc-Traum war ausgeträumt. Denn wenn die Turffans einem die große Sensation im Bois du Boulogne zugetraut hatten, dann Sea The Moon. Zumindest dem Sea The Moon aus dem Deutschen Derby.
In Hamburg avancierte der Sea The Stars-Sohn zum imponierendsten Derbysieger seit Jahrzehnten, vielleicht sogar zum imponierendsten überhaupt. Dann diese bittere Nachricht. Nur wenige Tage nach dem Arc-Aus gab die Familie Lafrentz sogar das Karriere-Ende des Hengstes aus der Familie der Derbysieger Samum und Schiaparelli bekannt. Sogar die Träume von einem Comeback 2015 waren geplatzt.
Sea The Moon verließ den Rennstall von Markus Klug in Richtung Equine Hospital in Newmarket. Und dort wurde er nun knapp zwei Monate behandelt. Doch das ist nun vorbei. Wie GaloppOnline.de exklusiv erfuhr, geht es am Donnerstag endlich in das Lanwades Stud von Kirsten Rausing.
In dem seit über 300 Jahren existierenden Gestüt wird Sea The Moon im Jahr 2015 seine Karriere als Stallion beginnen. Seine erste Decktaxe wird 15.000 Pfund betragen. Zum Vergleich: Sein Vater Sea The Stars kostet im kommenden Jahr in der Aga Khan-Dependance im irischen Gilltown Stud stolze 125.000 Euro. 51 Prozent von Sea The Moon stehen weiterhin im Besitz des Gestüt Görlsdorf, das den Stallion unter anderem mit der klassischen Siegerin Hey Little Görl und der Gruppe I-platzierten Berlin Berlin unterstützen wird.












