Sie galt schon als ‚Arbeitsweltmeisterin‘ am Stall von Peter Schiergen. So richtig konnte die Monsun-Tochter Zakopane leider ihre Trainingsleistungen in den vergangenen Wochen und Monaten nicht mehr im Rennen umsetzen. Doch wer sich an die Frühjahrsformen der Bona-Stute erinnerte, stand nun am Auszahlschalter.
Damals war Zakopane u.a. nur an der späteren Gruppesiegerin Turning Light gescheitert, da war sie im Preis der Neusser Industrie und Wirtschaft – 11. Deutsches Sandbahn Classic natürlich erste Wahl.
Beim ersten Versuch auf Sand knüpfte die Dreijährige als 39:10-Mitfavoritin wieder an bessere Tage an und schaffte mit einem großen Schlussakkord noch die Wende gegen Personal Power (Torsten Mundry) und Rosella (Andre Best), die sich lange duelliert hatten.
Im Sattel von Zakopane saß Andreas Göritz (Foto), der das Vertrauen seines Arbeitsgebers damit voll belohnte. Vierter wurde der Iffezheimer Gast Cabari, während der stark beachtete Snake Plissken gar nicht erst an die Spitze kam und als eines der ersten Pferde in Not war.
Mit seinem Halbbruder Pinot noir, der ein ausgezeichneter Youngster war, hat der Kornado-Sohn Pamukkale ein verpflichtendes Vorbild. Und offenbar scheint auch der zweijährige Hengst des Stalles Haschmet über einiges Können zu verfügen. Denn beim ersten Versuch auf Sand schnappte er als Riesenaußenseiter in der Maidenklasse zu.
Unter dem erstmals nach seiner Deutschland-Rückkehr wieder erfolgreichen Emrah Kurdu, einem Neffen von Trainer Ertürk Kurdu, besaß die 289:10-Chance mehr Reserven als die heiße Favoritin Moldau. Beide Pferde hatten sich deutlich von der von Shangrila angeführten Konkurrenz abgesetzt.
Im stark besetzten Altersgewichtsrennen erkämpfte sich Letalus (Eugen Frank) einen weiteren Sieg gegen den Favoriten Esposito und Up and Away.









