Mit dem Grand Prix de Deauville (Gr.II), dem Prix de Meautry (Gr.III) und dem Prix Quincey (Gr.III) stehen am Sonntag in Deauville die letzten Grupperennen des dortigen Sommermeetings auf dem Programm. Und erstgenanntes Rennen, das über 2500 Meter führt und mit 200.000 Euro dotiert ist, wird mit deutscher Beteiligung gelaufen, denn Peter Schiergen bietet den aus Ebbesloher Zucht stammenden Empoli in der Steher-Prüfung auf, der es unter Adrie de Vries mit lediglich vier Gegnern zu tun hat.
Drei von diesen, John Gosdens Gatewood, Andre Fabres Rio Tigre und der von David Smaga trainierte Going Somewhere trafen sich vor drei Wochen bereits auf Bahn und Distanz im Prix de Reux (Gr.III) und belegten dabei die ersten drei Plätze. Going Somewhere steht gegen Gatewood nun zwei Kilo günstiger, was aber nicht automatisch eine Formumkehr bedeuten muss, da der englische Gast leicht mit zwei Längen Vorsprung gewann. Vierte Gegnerin von Empoli ist die nachgenannte Stute Cocktail Queen aus dem Quartier von Myriam Bollack-Badel, die vor 14 Tagen in Deauville den Prix Gontaut-Biron überlegen mit dreieinhalb Längen gegen Stall Nizzas Nicolosio gewann.
Wenn Empoli die Pause seit dem Grand Prix de Saint-Cloud, in dem er als Siebter und damit Letzter ohne Möglichkeiten war, gut genutzt hat, sollte der Halling-Sohn am Sonntag gute Möglichkeiten besitzen, denn die vierten Plätze aus dem Dubai Sheema Classic in Meydan und dem Coronation Cup in Epsom, zwei auf Gruppe-I-Niveau gelaufenen Rennen, sollten ihm in dieser Gesellschaft am Sonntag erste Chancen einräumen. Im Falle eines Erfolges wäre Empoli der erste in Deutschland trainierte Sieger dieses Rennens.












