Am Mittwoch stand mit dem Grand Prix du Nord in Chantilly eine Listenprüfung auf der Grasbahn über 2000 Meter an. In dem mit 55.000 Euro dotierten Dreijährigenrennen versuchte sich auch der von Mario Hofer trainierte Emerald Master.
Der Mastercraftsman-Sohn, der von Alexander Pietsch geritten wurde, trat erstmals für seinen neuen Besitzer Eckhard Sauren an, der den Hengst beim Sales & Racing Festival für 105.000 Euro erworben hatte. Von Beginn an sah man den deutschen Gast dabei im Vordertreffen, zu Beginn der Zielgeraden kam es aber zu einem folgenschweren Zwischenfall, als sich der Fuchs einen Trümmerbruch zuzog, nach dem er nicht mehr zu retten war. Dass der Sieg an den von Antoine de Watrigant trainierten Mr Satchmo (Olivier Peslier) ging, geriet da nur noch zur Nebensache.
Im letzten Rennen der Veranstaltung gab es dann noch einen deutschen Sieg zu vermelden. Sascha Smrczeks für den Stall Classical Way tranierter Lomao gewann ein mit 23.000 Euro dotiertes Handicap über 2700 Meter auf der Sandbahn. Der Dutch Art-Sohn zog unter Alexander Peitsch früh an die Spitze, und legte im Schlussbogen und der Geraden noch einmal zu. So stand am Ende ein sicherer Sieg mit eieinhalb Längen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz. Wer den Smrczek-Schützling gewettet hatte, bekam 60:10 am Totalisator zurück.












