Nur eine Woche nach seiner Gruppe III-Platzierung im Manion Cup kam der von der deutschen Züchterin Nicola Bscher gezogene Mugatoo (9,3) erneut an den Start. Diesmal versuchte er sich im australischen Rosehill sogar auf Top-Level, war einer von neun Startern in den mit 1,5 Millionen Dollar dotierten Kia Tancred Stakes.
Mit dem Sieg hatte der von Kris Lees für Australian Bloodstock trainierte Henrythenavigator-Sohn am Ende aber nichts zu tun. Gute neun Längen hinter dem Erstplatzierten musste sich der Ritt von Kerrin McEvoy am Ende mit dem sechsten Platz zufriedengeben, blieb dabei immerhin noch zwei Plätze vor Danceteria, dem 2019er-Sieger des Großen Dallmayr-Preises in München. Auf diesem hatte Jockey Brenton Avdulla Ende gegenüber einen sehenswerten, aber wohl auch „zerstörenden“ Move gemacht. Vom letzten Platz brachte er seinen Schützling auf einen Rush mit Längen vor das Feld. Diesen Vorteil brachte das Gespann auch noch in die Zielgerade, war dann aber letztlich sehr schnell wieder auf dem Rückzug.
Der Sieg ging überlegen (knappe viereinhalb Längen Vorsprung) an Chris Wallers Favoritin Verry Elleegant (2,2), die von Reiter James McDonald lange im Mittelfeld geparkt wurde, ehe sie im Einlauf in der Bahnmitte losgelassen wurde und schon weit vor dem 2400 Meter-Pfosten als Siegerin feststand. Rang zwei sicherte sich Mugatoos Stallgefährte Mustajeer, der mit dem letzten Galoppsprung gerade so noch den Godolphin-Schützling und Co-Favorit Avilius abfing.












