Bei guten äußeren Bedingungen werden es an die 20.000 Besucher sein, die am kommenden Sonntag zur Galopprennbahn nach München-Riem pilgern. Das Haus Dallmayr, durch seine Kaffee-Werbung im TV weit über die Grenzen der bayerischen Metropole bekannt, lädt ein zum großen Turffest. Der Große Dallmayr-Preis – früher als Bayerisches Zuchtrennen gelaufen – blickt bereits auf eine 35-jährige Tradition zurück.
Was mittlerweile im deutschen Rennsport schon einen besonderen Stellenwert besitzt. Wolfgang Wille vom Hause Dallmayr. Auch jahrelang Präsident des Münchner Rennvereins und Züchter wie Besitzer: ‚Wir fahren diesen tollen Renntag auf zwei Schienen. Zum einen haben wir das das gesellschaftliche Ereignis – wir selbst laden rund 1000 Gäste ein – zum anderen bieten wir einen Renntag der Superlative.‘
Auf die Frage, wieviel Liter Kaffee das Hause Dallmayr den Besuchern am Sonntag ausschenken wird, meint Wolfgang Wille: „Bier rechnet man in Litern, Kaffee in Tassen. Und es werden rund 30.000 Tassen sein, die wir den Gästen kostenlos anbieten.‘
Zum Highlight der Münchner Turfsaison: Sechs Pferde, darunter Gäste aus Irland und der Slowakei, werden in der Gruppe-I-Prüfung um 17.05 Uhr auf die 2000-Meter-Reise gehen. Die Bilanz der Gäste kann sich in diesem rennsportlichen Sommerhit wahrlich sehen lassen (Zum Langzeitmarkt).
Wir erinnern nur an die letzten drei Jahre, als durch Lady Jane Digby, Pressing und Linngari der Große Dallmayr-Preis stets nach England wanderte. Diesmal könnte Irland an der Reihe sein, denn den von Spitzentrainer Dermot Weld nach Riem entsandte Famous Name ist ein Kandidat, dem das Wort „Sieger“ auf der Stirn geschrieben steht.
26 Starts hat der sechsjährige Dansili-Sohn absolviert, vierzehnmal kehrte er als Sieger zurück, dreizehn Mal auf Stakes-Ebene. 2011 war Khalid Abdullahs Hengst fünf Mal am Start, siegte in vier Rennen. Der vielfache irische Championjockey und Stalljockey von Dermot Weld, Pat Smullen sitzt im Sattel.
Die hiesigen Hoffnungen ruhen in erste Linie auf Gestüt Wittekindshofs Elle Shadow (Foto). Der Hansa-Preis-Zweite Durban Thunder, Riems Lokalmatador Impostor, der letztjährige Derby-Dritte Russian Tango und der slowakische Derby-Sieger von 2010 Innovator zielen ferner auf die mit 155.000 Euro dotierte Gruppe-I-Prüfung.









