Der Große Preis der Dortmunder Wirtschaft, die Gruppe III-Prüfung über 2000 Meter, ist alljährlich der erste Vergleich auf der Mitteldistanz zwischen den Dreijährigen und den älteren Pferden. Zwar besteht schon in der Badener Meile die Möglichkeit des Aufeinandertreffens der Generationen, doch wird diese von den Dreijährigen kaum wahrgenommen.
In der Bier-Stadt haben die Vertreter des Derbyjahrgangs in der Gruppe-Prüfung in der Vergangenheit oft eine entscheidende Rolle gespielt. Das könnte auch am Donnerstag in dem 55.000er der Fall sein, denn der Jahrgang 2008 wird einmal durch den erst zweimal gelaufenen Schlenderhaner Sinnerman, vor allem aber durch den Mehl-Mülhens-Dritten Acadius stark vertreten, dessen Vater Lord of England in dieser prüfung siegreich war. Acadius war in dem Kölner Klassiker sehr unglücklich, im Vorjahr war er das höchsteingeschätzte Pferd seines Jahrgangs.
Trainer Jean-Pierre Carvalho hat seinen Landsmann Anthony Crastus für den Ritt auf dem Lord of England-Sohn verpflichtet. Wie immer stehen die Dreijährigen vom Gewicht sehr günstig in diesem Rennen. So tragen Sinnerman und Acadius dreizehn Pfund weniger als das Höchstgewicht Illo. Zum Langzeitmarkt
Der Tertullian-Sohn kam vor zwölf Monaten bekanntlich als Erster in diesem Rennen über die Linie, musste wegen Behinderung des Dritten Scolari aber von den Stewards zurückgestuft werden. Nun soll der Sieger der Yoobet.de-Grand Prix-Premiere sich dafür revanchieren.
Mit Zaungast ist auch der Sieger des Jahres 2009 am Start. Ganz prominent ist natürlich auch die in den Farben des ehemaligen Rennvereins-Präsidenten Hans-Hugo Miebach laufende Elle Shadow (Foto).
Die Stute aus dem Asterblüte-Stall gibt auf der Bahn, auf der sie im vergangenen Herbst noch in einem ähnlichen Rennen erfolgreich war, ihr Saisondebüt und kann dabei gleich alle schlagen. Ovambo Queen, die zweifache Listensiegerin Not for Sale und der Außenseiter Derwisch komplettieren das achtköpfige Starterfeld im wichtigsten Rennen des Tages.
Zehn Rennen sind es insgesamt am Donnerstag in der Ruhr-Metropole, wobei im ersten Rennen wieder einmal die arabischen Vollblüter zu Gast sind.










