Was kann dieses Pferd? Spätestens nach seinem erneuten Triumph, dem dritten Sieg beim dritten Start, fragen sich die Turffans das, wenn sie an den Namen Elis Gury denken. Denn der vierjährige Refuse to Bend-Sohn aus dem Stall von Trainer Miltcho Mintchev deklassierte auch am Mittwoch auf dem Düsseldorfer Grafenberg seine Konkurrenz.
Start-Ziel setzte sich der vierjährige Hengst der Litex Commerce AD (Foto) überlegen mit zweieinhalb Längen Vorsprung auf Initiator durch, hinter dem Mandachic Dritte wurde.
Und dabei ließ Filip Minarik den 15:10-Favoriten richtig treten, musste aber im Einlauf nicht ein einziges Mal zum Stock greifen. ‚Du bist ein Rennpferd‘, lobte der Tscheche den Litex-Galopper nach dem Sieg.
Und nun steht für Elis Gury ein gewaltiger Sprung an, denn sein Trainer Miltcho Mintchev teilte mit, dass man nun mit dem Seriensieger im Hansa-Preis in Hamburg auf Gruppe-Parkett angreifen wird.
Für das zweite sportliche Highlight des Tages sorgte der von Peter Schiergen für Nicole Richter trainierte Nadelwald im Dreijährigenrennen über 1700 Meter. Unter Adrie de Vries setzte sich der 15:10-Favorit souverän gegen die gut debütierende Schlenderhaner Debütantin Fata Morgana durch, hinter der Sarina Dritte wurde.
Adrie de Vries siegte außerdem noch mit Vera Henkenjohanns Newnton Lodge, der zum zweiten Sieg innerhalb von fünf Tagen kam, und mit Sarino Hilleshage in der Wettchance des Tages.
Ein erfolgreiches Comeback feierte nach seiner Schulterverletzung auch Alexander Pietsch, der auf dem belgischen Gast Historic Occasion im Ausgleich III über 1400 Meter erfolgreich war.
Der Umsatz nach den acht Rennen belief sich auf knapp 105.000 Euro, wobei zwei kurzfristige Nichtstarter ein besseres Ergebnis verhinderten. Besonders bitter war die Tatsache, dass im Sieglosenrennen für die älteren Pferde über 2200 Meter die klare Favoritin Magic Lips vom Start verwiesen werden musste.











