Wenn, dann richtig! Nach diesem Erfolgsrezept kehrte das Schlenderhaner Stuten-Pärchen Flashing Colour und Irisijana aus dem BMW Preis von Düsseldorf zurück. Die von Jens Hirschberger trainierten Stuten dominierten im großen Dreizehner-Feld – Chantra war abgemeldet worden – auf Listenebene. Platz drei ging an Alexa vor A Million Dollars.
Während vorneweg Schlenderhans zweite Farbe Irisijana den Takt setzte, wartete Terry Hellier mit Flashing Colours die Dinge ab. Er blieb auch seelenruhig, als sich im Einlauf an der Innenseite kurz eine brenzlige Situation ergab. Doch 200 Meter vor der Linie hatte Hellier die Pivotal-Tochter in Position und löste sich noch leicht von ihrer Trainingsgefährtin.
Platz drei ging in der mit 20.000 Euro dotierten Listenprüfung an Alexa aus dem Gröschel-Stall, Vierte wurde A Million Dollars, die an der Außenseite von weit hinten noch gut ins Rennen fand.
Jens Hirschberger sattelte somit die beiden Erstplatzierten dieser bärenstark besetzten Stutenprüfung. Von der Siegerin dürfte man noch nicht alles gesehen haben. ‚Auch wenn der zeitliche Abstand vielleicht etwas kurz ist, planen wir nun einen Start mit Flashing Colours in Hamburg auf Gruppe-III-Ebene‘, klärte der Schlenderhaner Coach auf.
Über die Leistung der zweitplatzierten Irisijana war er ebenfalls sehr angetan. ‚Wir wollten sehen, ob sie auf Listen-Ebene bestehen kann. Diesen Beweis hat sie geliefert‘, so Jens Hirschberger.
Stark lief auch Alexa, die für einen ersten Listentreffer fällig ist. Ähnliches gilt für A Million Dollars. Uwe Ostmann: ‚Sie hat sich sehr gut verkauft, wirkte alles in allem aber immer noch etwas unreif.‘
Ohne Einfluss auf die Entscheidung blieb die mitfavorisierte Manipura. Eduardo Pedroza: ‚Die Stute hatte zu Hause sehr gut gearbeitet. Aber im Rennen hat sie dies nicht umgesetzt. Ich habe auf Anhieb keine Erklärung.‘










