Im Austrian Derby (2200 m, 60.000 Euro) auf der Rennbahn in Ebreichsdorf gab es am Sonntag eine deutsche Zweierwette. Wie vor zwölf Monaten, als Magic Art gewann, kam der Sieger dabei aus dem Quartier von Wolfgang Figge, vertrat die Farben des Stalles Salzburg, und wurde von Fredrik Tylicki geritten.
Der zuvor noch sieglose Samum-Sohn Liebesbrief (Foto) aus dem Gestüt Karlshof gewann als 26:10-Favorit dabei leicht mit zweieinviertel Längen Vorsprung gegen den von Toni Potters trainierten Moment of Glory (Eugen Frank), hinter dem der längste Außenseiter Win Front Dritter wurde.
Die beiden weiteren deutschen Starter, Kalahari Soldier (Mario Hofer/Steffi Hofer) und Whiteout (Wolfgang Figge/Marvin Suerland) waren bei der Endabrechnung ohne Chance, belegten die Plätze sieben, bzw. 9.
Kalahari Soldier hatte lange das Tempo gemacht, war dabei von Win Front begleitet worden. Liebesbrief galoppierte dahinter an dritter Position.
Im Einlauf kam Kalahari Soldier nicht weiter, und so war zunächst Win Front vorne. Doch an der 200 Meter-Marke ging Liebesbrief an diesem vorbei und hatte damit die Weichen auf Sieg gestellt. Moment of Glory endete stark, konnte den Figge-Schützling aber nicht mehr beeindrucken.
Eine deutsche Dreierwette gab es im Racino Grand Prix, einem österreichischen Listenrennen über 1800 Meter, das mit 15.000 Euro dotiert war. Hier gewann Start-Ziel der von Mario Hofer trainierte, und von Steffi Hofer gerittene Point Blank (32:10) gegen Stall Salzburgs Precious Fire und die von Werner Glanz trainierte Lili Moon. Der Sieger hatte im Ziel einen Vorsprung von einem Hals gegenüber dem Zweitplatzierten.










