Totaler Erfolg für die deutschen Pferde im 143. Österreichischen Derby am Sonntag in Ebreichsdorf bei Wien. Mit Noble Champion, De Rigueur und Impostor wurden die ersten drei Plätze von in Deutschland trainierten Pferden belegt. Die beiden weiteren deutschen Starter Inglesby und Nandolo belegten die Plätze fünf und sechs. Zwischen das deutsche Quintett schob sich nur noch Rabbit Librettist.
Es war der von Mario Hofer für Eckhard Sauren trainierte Noble Champion, der sich unter Terry Hellier nach den 2200 Metern in dem mit 60.000 Euro dotierten Rennen mit zwei Längen Vorsprung gegen Impostor durchsetzte, hinter dem De Rigueur als Dritter über die Linie gekommen war.
Da Impostor etwa 300 Meter vor dem Ziel aber die gerade Linie verlassen hatte und in die Spur von De Rigueur geraten war, und dieser von Sabrina Wandt aufgenommen wurde, änderte die Rennleitung den ursprünglichen Einlauf und setzte Impostor hinter De Rigueur auf den dritten Platz. Karoly Kerekes, der Reiter von Impostor, bekam eine Sperre von zwei Renntagen (25. und 26. Juni).
Für Eckhard Sauren war es beim vierten Versuch endlich der langersehnte erste Treffer im Blauen Band Österreichs, in dem seine Pferde es bislang nur zu Platzierungen geschafft hatten. 30:10 zahlte der Sieger am Toto, der hinter Impostor als zweiter Favorit ins Rennen gegangen war.
In einem Altersgewichtsrennen über 1700 Meter (10.000 Euro) belegten die beiden deutschen Starter I do (Werner Glanz/Kenneth Pattinson) und Prem Ramya (Wolfgang Figge/Karoly Kerekes) die Plätze zwei und drei.
In einem weiteren Altersgewichtsrennen, dem Steher-Preis (2200 m, 10.000 Euro) siegte dann aber als klarer 13:10-Favorit Stall Salzburgs Northern Glory unter Karoly Kerekes, der im Ziel allerdings nach Kampf nur mit einer Nase gegen den dritten Favoriten Tutanhamon im Vorteil war.










