Der US-Landbankingcup, das ehemalige Benazet-Rennen, ist die wichtigste Prüfung am Himmelfahrtstag in Iffezheim. Aber wesentlich anders dürfte das Starterfeld bei der „Großen Woche“ auch nicht ausfallen. Zumindest aus deutschen Ställen ist alles dabei, was bei den älteren Sprintern Rang und Namen hat, mit Lucky Strike und Electric Beat (Foto) an der Spitze.
Natürlich steht der Löwe-Schützling, der seine beste Leistung im vergangenen Jahr in Hamburg zeigte, besonders im Blickpunkt. Wenn er denn läuft. „Wir werden über einen Start erst in letzter Minute entscheiden“, sagte Besitzer Hans-Jürgen Buldt am Sonntag, „das Pferd benötigt Boden wie Beton. Wenn er den nicht antrifft, werden wir über ein Laufen sicher nachdenken.“
Bestens bekannt in Iffezheim ist natürlich Lucky Strike. Die unglückliche Disqualifikationsniederlage in der Goldenen Peitsche wird sicher keiner der Beteiligten vergessen. In Hannover war der Jahreseinstand gut genug, auch die Form von der Heimatbahn war in Ordnung, auch wenn er dort an Sacho scheiterte.
Aus dem Ausland startet nur der inzwischen im Osten Europas stationierte Polish Magic, ein alter Bekannter, der aber vielleicht doch nicht die nötige Klasse besitzt, um mitzumischen.
Eher ist an Donatello zu denken, der im vergangenen Jahr bei allen drei Meetings in Iffezheim dabei war, in allen drei Gruppe-Rennen über den kurzen Weg gelaufen ist – und dreimal Zweiter wurde. Werner Baltromei hat den Auenadler-Sohn nachgenannt, mit Julien Auge steigt in Deutschland noch relativ unerfahrener Mann, in Frankreich aber höchst erfolgreicher Mann in den Sattel.
Es ist ein ausgezeichnetes Programm zu Himmelfahrt in Baden-Baden, wo es im Bäder-Preis auch zu einer echten Championship über Hürden kommen wird.











