Boxen auf vor allem auch für die Vertreter des Derby-Jahrgangs in die Grasbahn–Saison. Dass gleich zwei Prüfungen für die Dreijährigen am kommenden Sonntag über die Bühne gehen, spricht dafür, dass man in den letzten Wochen sehr gut arbeiten konnte. Nun will man es schnell wissen, wohin der Weg mit seinen Schützlingen führt.
Im Preis der Kalksandsteinwerke Krefeld werden zehn Dreijährige auf die 1700 Meter-Strecke gehen, mit dem Höchstgewicht Saltas aus dem Schiergen-Quartier, dem aus Bremen anreisenden Ever a Dream und King’s Hall, den Mario Hofer in Krefeld trainiert, rücken drei Vertreter in die Startboxen, die im Aufgebot für das Deutsche Derby stehen. Der erste Krefelder Renntag war bereits des Öfteren eine Geburtsstunde für spätere Stars in der Szene.
Erinnert sei nur noch an die zu Derby-Siegern aufgestiegenen Shirocco, Nicaron oder Kamsin, die allesamt im März auf der Stadtwald-Rennbahn in die Saison starteten. Ist am Sonntag ein neuer Crack solchen Kalibers am Start?
Unter Höchstgewicht geht der Ittlinger Saltas (Foto) ins Rennen, der nicht gering gehandelte Lomitas-Sohn aus Wittekindshofer Zucht verpasste bei seinem ersten Auftritt im letzten Jahr den ersten Treffer nur knapp. Routine hat auch Urgestein etlichen Debütanten im Feld voraus, der Röttgener wird erstmals von Markus Klug gesattelt.
Mit der Referenz eines vierten Platzes geht der am Platz trainierte King’s Hall ins Rennen. Der Hofer-Schützling könnte somit die Messlatte im Rennen sein. Mit drei Starts im Rücken hat Rubber Duck allen Konkurrenten die größte Routine und auch Kondition voraus, denn der Big Shuffle-Sohn wusste sich auf der Neusser Sandbahn zweimal zu platzieren.
Drei Trainer haben die mit sechs Pferden zur Austragung kommende zweite Dreijährigen-Prüfung quasi im Alleingang gestaltet, denn Mario Hofer. Peter Schiergen und Uwe Ostmann sind jeweils mit zwei Pferden im Europcar Spar-Spass-Rennen vertreten. Mit Spanish Bay geht sogar ein Sieger auf die Reise.
Stall Margarethes Meshaheer-Sohn siegte auf der Neusser Allwetterbahn mit satten 12 Längen Vorsprung. Die von Uwe Ostmann trainierte Miss Pearl stand sogar in der Favoritenrolle, als während der „Große Iffezheimer Rennwoche“ 14 Stuten im Iffezheimer Auktionsrennen um die Superbörse von 102.500 Euro stritten und sie als Fünfte einen Tick zu spät Tritt fasste.
Ammerländer Farben sind durch Arctic Isle und Morgenlied vertreten, wobei sich Andrasch Starke für die Oasis-Dream-Tochter Arctic Island entschied. Was nicht wundert, denn bei ihrem Erstauftritt in Hannover sah die von Peter Schiergen trainierte Stute bis kurz vor dem Ziel wie die Siegerin aus. Am Ende gewann Djumama und somit die späteren Siegerin im Coolmore Stud – Preis der Winterkönigin.









