Ein ?Leckerbissen? im Derby Belge: Lemon Pie siegt

Der erste Derbysieg eines deutschen Pferdes in 2008 ist perfekt: Im englischsprachigen Raum genießt eine Lemon Pie den Ruf eines ausgezeichneten Kuchens und Desserts, eben eines Leckerbissens. Von einem derartigen Leckerbissen sprachen auch die Augenzeugen, die am Mittwochabend den Sieg des von Christian von der Recke (Foto) trainierten von The Lemonpie im Derby Belge erlebten.

Besaß der von Next Desert stammende Hengst nach einem Rennen von der Spitze aus doch einen Vorsprung von vierzehn Längen gegenüber dem von Smilodon angeführten Rest. Wie bei allen drei vorangegangenen Starts, die der vom Bad Münstereifeler Besitzer Rolf Reutershan gezogene The Lemonpie (zweimal Zweiter, einmal Sieger) auf den Sandbahnen in Dortmund und Neuss absolviert hatte, saß Alexander Pietsch („das Rennen war ein Arbeitscanter für ihn“) im Sattel des Hengstes, der auf dem Sandgeläuf in Ghlin über 2300 Meter eine Klasse für sich darstellte.

Der Hengst tat es damit seinem Trainingsgefährten Festero gleich, der vor zwei Jahren unter Pascal van De Keere das Derby Belge gewonnen hatte. Die Siegprämie für The Lemonpie, der Saisonerfolg Nr. 51 für den Weilerswister Stall beisteuerte, betrug 4.000 Euro. Mit Biesdeel Studs Classical Song weist das Quartier im Übrigen auch den Favoriten für das holländische Derby auf.

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