Ein ‚Ganz in Weiss-Festival‘ im Grand Prix von St. Moritz

Das hat es im Engadin und speziell im Grand Prix von St. Moritz in der langen Geschichte noch nie gegeben: Der in Zürich-Urdorf tätige Schweizer Spitzentrainer Miro Weiss stellte in der 70. Auflage des Großen Preises mit Song of Victory, Collow und Vlavianus die ersten Drei. Der von Peter Schiergen aus Köln entsandte Thalamon wurde guter Vierter.

12.000 Besucher hatten sich zum Finaltag auf dem Moritz-See bei trockenen, aber zu milden äußeren Bedingungen eingefunden und natürlich gab es für die Eidgenossen nach dem mit 121.121 Schweizer Franken dotierten Grand Prix allen Grund zum jubeln.

Mit eineinviertel Längen Vorsprung passierte Song of Victory unter M. Lopez als Sieger die Linie, gefolgt Collow und Vlavianus. Totaler Triumph somit für den Urdorfer Trainer Miro Weiss, der bereits an den ersten Renntagen der Schweizer Saison in St. Moritz so richtig aufgetrumpft hatte.

Auf Platz elf kam der Recke-Schützling Vegano über die Linie, Romantic Man aus dem Rulec-Quartier wurde zwölfter. Der von Werner Hefter aufgebotene Sybelio musste mit einer Fleischwunde unterwegs angehalten werden.

Gleich in der ersten Tagesprüfung hatte der favorisierte Rushing Dasher eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen, kam im Sprint – er wurde über 800 statt 110 Meter ausgetragen – nur als Fünfter über die Linie. Der von Christian von der Recke gesattelte Mister Minister war als Siebter ebenfalls chancenlos. Der Sieg ging in diesem mit 30.000 Franken dotierten Listenrennen durch Princess Rose Anne (St.Drowne) in das englische Quartier von John Best.

Miro Weiss stellte auch den Sieger im Grand Prix Credit Suisse und somit in der Skikjöring-Prüfung. King George siegte mit Jakob Broger am Zügel. Er und Franco Moro hießen dann auch die Gewinner der Skikjöring-Trophy.

Im Grand Prix Axa Winterthur hieß einmal mehr Miro Weiss der siegreiche Trainer, als sich Ritorno unter Robert Havlin gegen Notturno di Chopin und Puro in Szene setzte. Special Edition aus dem Recke-Quartier wurde Vierter, die beiden Hefter-Chancen Franziskaner und Albarello spielten keine bessere Rollen.

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