Das Kokura-Meeting entwickelt sich für Andreas Suborics, den deutschen Jockey-Champion von 2006, zu einer Erfolgsstory. In fünfzehn der insgesamt vierundzwanzig Rennen, die am Samstag und am Sonntag entschieden wurden, war der gebürtige Wiener für japanische Trainer in den Sattel gestiegen und hatte an beiden Tagen je einen Sieger geritten. Am Samstag waren neben ihm noch die französischen Gastjockeys Olivier Peslier und Christophe-Patrice Lemaire, mit dem sich Andreas Suborics in Kyoto die Wohnung teilt, aktiv und erfolgreich.
So gewann Peslier gleich vier und Lemaire zwei Rennen, so dass die europäischen Gäste mehr als die Hälfte aller Prüfungen zu ihren Gunsten entschieden und der einheimischen reiterlichen Konkurrenz die Schau stahlen.
Suborics musste bis zum zehnten Rennen warten, ehe er mit Sakira Orion (Trainer Yasuo Ikee) in einer 2000-Meter-Prüfung (19.950.000 Yen) erfolgreich blieb. Vorher war er sechs Mal im geschlagenen Feld eingekommen, was ihm im elften Rennen noch einmal passierte.
Die Sonntag-Veranstaltung ging ohne Beteiligung von Peslier und Lemaire über die Bühne und brachte Suborics‘ vierten Japan-Treffer der laufenden Saison. Perfekt wurde dieser in einer 1700-Meter-Aufgabe (13.830.000 Yen) auf der Dirt-Bahn, als Sakura Lancer (Trainer Yasuo Tomomichi) mit anderthalb Längen Vorsprung die Oberhand behielt.
Zur Einleitung hatte es schon einen vierten Platz auf der Dirt-Bahn gegeben, dem sich später noch Rang drei auf Gras anschließen sollte, während Suborics bei den drei weiteren Einsätzen ohne Einfluss auf Sieg und Plätze blieb.
Treffer Nummer sieben bei seinem Macau-Aufenthalt brachte die Samstag-Veranstaltung auf der Rennbahn Taipa für Jockey Filip Minarik. Allerdings musste er bis zum fünfzehnten und letzten Rennen der Karte warten, ehe er sein Erfolgserlebnis hatte.
Vorangegangen waren sechs Ritte ohne zählbare Ausbeute, ehe es im vorletzten Rennen durch Platz fünf wenigstens erste Prozente gab. 112 Ritte hat Minarik bislang in Macau absolviert, neben den sieben Siegen acht zweite, fünfzehn dritte sowie je elf vierte und fünfte Plätze erzielt. Die nächste Veranstaltung mit Minarik geht am Freitag auf Gras und anschließend am Sonntag auf Gras über die Bühne.












