Geduld war angesagt, doch nun ist nach anderthalb Jahren eine Entscheidung gefallen: Die Wohnstätte und somit eine der Stadt Krefeld nahe stehende Institution ist Eigentümerin der Stadtwald-Rennbahn und der Trainingszentrale. Aufatmen bei Rennclub-Präsident Jan Schreurs: ‚Jetzt ist das Rennbahn-Areal gesichert, man hat nun Planungssicherheit bekommen.‘
Die Tribünen gehören der Stadt“, so Krefelds Präsident Jan Schreurs, der fortfährt. ‚ An den Renntagen tritt der Rennclub Krefeld als Mieter der Wohnstätte auf, die Tribünen stellt die Stadt Krefeld kostenlos zur Verfügung. Das ist ein Ergebnis, das wir mit Freude aufgenommen haben, die neue Saison kann kommen.“
In Kürze wird ein neuer Wett-Shop auf der Rennbahn eröffnet. „RaceBets“ wird als Wettanbieter auftreten. „Das ist uns sehr wichtig, dass wir auf der Krefelder Bahn wieder einen Wett-Shop anbieten können. An den Renntagen würden sonst die Rennsportfreunde, die auch stets international die Rennen verfolgen, die Krefelder Renntage wohl nicht mehr besuchen“, vermutet der Präsident.
An sechs Sonntagen und an einem Freitag gehen im Krefelder Stadtwald die Pferde auf die Reise. Jan Schreurs: „Wenn es wirtschaftlich geht, können wir jederzeit einen Samstag-Termin hinzu bekommen. Aber wir wissen aus Erfahrung, dass diese Samstagveranstaltungen beim Publikum nicht gerade die Beliebtesten sind. Aber im Grunde ist die Bereitschaft der Krefelder sehr groß, die Renntage im Stadtwald zu besuchen.“
Am 20. März fällt der Startschuss in das Krefelder Rennjahr, mit dem Dr. Busch-Memorial steht am 17. April der erste Toprenntag auf der Karte. Weitere Highlights sind am 15. Mai der Krefelder Stutenpreis auf Listenebene und natürlich das Herzog von Ratibor-Rennen am 6. November.
Die immer wieder beliebten Ponyrennen sind an vier Renntagen vorgesehen. Jan Schreurs: „Wir sind wirtschaftlich gut aufgestellt, auch im Trainingsbereich haben wir mit dem Zugang von Trainer Hans-Albert Blume eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Es gibt sogar noch Pläne für einen weiteren Trainer-Neuzugang. Aber diese sind aktuell noch nicht spruchreif.“










