Die Champions stehen, respektive standen schon vor dem ersten Rennen der finalen Veranstaltung des Jahres 2014 am Sonntag in Dortmund fest. Denn auch in den bis zum Schluss heißumkämpften Championaten bei den Züchtern und bei den Besitzertrainern konnte sich nichts mehr ändern. Zwar hatte das Gestütz Etzean (709.450 Euro) mit Peace Of Glory und Elea noch einmal zwei Eisen im Feuer, doch selbst wenn Beide gewonnen hätten, wäre die Lücke von 7.445 Euro auf das Gestüt Görlsdorf (715.635 Euro) nicht mehr zu schließen gewesen.
Eine weitere Chance für Etzean wäre Patanos gewesen, doch dieser wurde abgemeldet und so konnte auch dessen Trainer Christian Peterschmitt das Championat bei den Besitzertrainern nicht mehr ausgleichen, denn auch Skystream startete nicht. Hier kam der Niederländer Lucien van der Meulen (seit 2013 Besitzertrainer), der am Sonntag sogar noch mit Elsie Partridge (98:10) nachlegte, mit 22 Siegen (bei 13 Pferden) zu seinem ersten Championat.
Schon lange war klar, dass Adrie de Vries bei den Jockeys der neue Meister werden wird. 99 Siege sind seine beeindruckende Bilanz. Dahinter belegten Stephen Hellyn (79) und Filip Minarik (76) die Plätze zwei und drei. Bei den Trainern setzte sich Markus Klug mit 68 Erfolgen, darunter der Sieg mit Sea The Moon im Deutschen Derby, klar gegen Andreas Wöhler durch, der zum Ende der Saison noch einmal einen Glanzpunkt mit Protectionists Sieg im Melbourne Cup setzte. Für den Röttgener Coach war es nach einer überragenden Saison sein erstes Championat.
Der erfolgreichste Züchter ist auch Besitzer-Champion. In dieser Sparte setzte sich das Gestüt Görlsdorf mit einer Gewinnsumme von 685.100 Euro gegen das Gestüt Winterhauch (500.750 Euro) und das Gestüt Schlenderhan (404.240 Euro) durch. Champions bei den Amateuren sind Vinzenz Schiergen (32 Siege) und Lena Mattes (19 Siege). Beste Auszubildende wurde mit 23 Siegen Alexandra Vilmar. Im Hindernissegment sind Trainer Pavel Vovcenko und Jockey Cevin Chan die neuen Champs. Die Championats-Ehrung wurde von Günther Gudert durchgeführt. Leider waren viele der zu Ehrenden nicht anwesend, da sie zum Teil im verdienten Urlaub weilten oder – wie im Fall von Adrie de Vries – im Ausland aktiv sind.













