Ehrung der Weltmeister, wenig Amateur-Gl?ck im Ausland

Donal Macaugly aus Irland heißt der Fegentri Weltmeister 2008. Spannend ging es am Finaltag in Baden-Baden zu, denn erst im letzten Rennen stand der Sieger fest. Sehr erleichtert wirkte der Reiter aus Irland dann auch am Abend, wo der Verband Deutscher Amateur-Rennreiter und der Internationale Club in dem Mitgliederraum auf der Rennbahn in Iffezheim zu einer Soiree einlud.

Eine Ehrung des Champions und der Platzierten waren dabei der Höhepunkt des Abends. Ein besonderer Applaus war natürlich auch für den Siegreiter Daniel Wirenstal aus Schweden fällig, der durch seinen Sieg auf Schattenqueen dem Stall Steintor und Otto-Werner Seiler den wertvollen „Kaiserpreis“ sicherte. Die Ehrung der Champions durch die Fegentri wird am 14. Februar 2009 anläßlich der Generalversammlung in Marbella in Spanien stattfinden.

Die deutschen Fegentri-Vertreter waren in diesem Jahr nicht gerade mit Fortuna im Bunde. Während Michael Rosport aus gesundheitlichen Gründen schon früh im Jahr die Rennstiefel an den Nagel hängen musste, traf es Rebekka Unrath – die bis dahin Führende in der Weltmeisterschaft – noch schlimmer. Nach ihrem Sturz am 7. September in Hassloch wurde sie verletzt in das Krankenhaus gebracht, ist aber erfreulicherweise schon auf dem besten Wege wieder ganz gesund zu werden und in einer Reha-Klinik in Bad Schönborn zur Therapie.

Am vergangenen Sonntag war das vorletzte Rennen der Fegentri Weltmeisterschaft für die Damen und sie kann sich jetzt über den dritten Platz in der Welmeisterschaft freuen, der ihr sicher ist. Umkämpft wird noch der Sieg in der Weltmeisterschaft, denn Gemelle Gracey-Davison aus England hat nach ihrem zweiten Platz in Sevilla noch Chancen, mit Nadine Forde, der Führenden, in Mauritius gleichzuziehen. Also auch dort Spannung bis zum letzten Rennen, das am 7. Dezember in Mauritius auf der Rennbahn Champ de Mars stattfindet.

Die beiden Reiterinnen aus Deutschland, Nadine Gratz und Judith Himmel, die an dem Fegentri-Rennen in Sevilla teilnahmen, konnten leider keinen vorderen Platz belegen. In guter Ausgangsposition liegend bekam das Pferd von Judith Himmel leider Nasenbluten, wodurch alle Chancen dahin waren.

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