Kurz sah es so aus, als könnte die deutsche Hoffnung weiterkommen. Am Ende sprang für Stall Reckendorfs Egerton Platz sechs in der Hong Kong Vase heraus. Gegen den Sieger Collier Hill besaß der Hengst aus dem Stall von Peter Rau keine Chance.
„Ich hatte Egerton auf 2000 und 2400 Metern genannt. Im Vorfeld hatte ich schon etwas Bedenken wegen der 2400 Meter-Distanz. Ideal sind 2200 Meter“, erklärte Trainer Peter Rau am Montag kurz vor seiner Rückreise aus Hong Kong.
„Er hatte ein Traumrennen und etwa zweihundert Meter vor dem Ziel einen starken Moment. Das sah sehr gut aus, doch dann wurde ihm die Strecke ein wenig zu weit. Wir hatten im Vorfeld auf den fünften oder sechsten Platz spekuliert, jetzt ist er Sechster geworden. Wir sind nicht unzufrieden. Er hat das letzte Geld mitgebracht. Damit können wir leben.“ 27.233 Euro flossen auf das Konto des Groom Dancer-Sohnes, der jetzt bei 353.333 Euro rangiert.
Am Mittwoch wird Egerton wieder in Deutschland sein. „Er hat das Rennen gut verdaut. Nachdem der Hengst ein Jahr ausgesetzt hatte, war es eigentlich nur ein Traum, einmal hier zu laufen. Ich hoffe, dass er im nächsten Jahr seine Form beibehält oder sich vielleicht noch ein wenig steigert.
Egerton ist ein gutes Reisepferd, völlig unkompliziert. Das ist ein großes Plus. Für uns alle war Hong Kong ein Riesen-Erlebnis. Wir sind sensationell gut betreut worden.“












