Im britischen Newmarket fand kürzlich das Herbsttreffen der European Federation of Thoroughbred Breeders’ Association (EFTBA) statt. Vertreter aus 13 Ländern nahmen teil.
Angesichts der Unsicherheit, die der Brexit mit sich bringt, und des bevorstehenden Tiergesundheitsgesetzes standen vor allem zwei der zahlreichen Herausforderungen für die Vollblutindustrie im Mittelpunkt des Treffens.
„Die EFTBA muss weiterhin genügend Lobbyarbeit leisten, um sicherzustellen, dass der Transport von Rennpferden auch nach dem Brexit nicht eingeschränkt wird, und dass die Bestimmungen zwischen der EU und Drittstaaten eingehalten werden“, heißt es etwa zum Thema EU-Austritt Großbritanniens. „Unter dem derzeitigen Vorsitz hat sich die EFTBA den Beobachterstatus in der European & Mediterranean Horseracing Federation (EMHF) gesichert und wird weiterhin eng mit den Rennbehörden zusammenarbeiten, um harmonisierte und kohärente Regeln in allen Mitgliedsländern aufrechtzuerhalten.“
Die Teilnehmer des Treffens zeigten sich beim Thema Tiergesundheitsgesetzes laut Pressemitteilung besorgt, „dass Regumate von der BHA in Zukunft als verbotene Substanz eingestuft werden.“ Auch das Thema Nachwuchsförderung im Rennsport war Thema. Es wurde die „Notwendigkeit erörtert, die nächste Generation zu fördern, um so viele junge Menschen zu ermutigen, sich in der Branche zu engagieren. Ein Seminar für zukünftige Generationen ist in Irland im Jahr 2020 geplant.“
EFTBA-Vorsitzender Joe Hernon war nach dem Treffen in Newmarket sowohl von der Wahlbeteiligung als auch vom Engagement der Mitglieder sehr angetan: „Es gibt in Zukunft viele Herausforderungen und es ist von größter Bedeutung, dass die EFTBA eine führende Rolle übernehmen wird.“













