Nein, ein Spaziergang war das Düsseldorfer Zweijährigen-Rennen über 1400 Meter am Sonntag für die Favoritin Dalmatian Sea (25:10) gewiss nicht.
Am Ende musste die Ebbesloherin aus dem Stall von Andreas Wöhler unter Eduardo Pedroza gegen eine immer stärker werdende Pagella mächtig kämpfen, doch mit der Erfahrung eines Rennens kam die Lord Of England-Tochter, die aus der Maschine heraus den Weg nach vorne suchte, schließlich nach Kampf mit einem Hals Vorteil hin (Zum Video).
Hinter der von Jens Hirschberger vorbereiteten Pagella wurde die mitfavorisierte Milenia aus dem Champion-Quartier von Markus Klug Dritte. Auch die Soldier Hollow-Tochter wurde in der Distanz immer stärker und zeigte ein ordentliches Debüt. Ohne Möglichkeiten war der Ebeltoft-Bruder Escadron, der nie ins Rennen fand. Ebeltoft gewann dieses Rennen im vergangenen Jahr am grünen Tisch. „Dalmatian Sea hat die zu erwartende Steigerung gezeigt und ist auf weicher Bahn wohl noch ein wenig besser“, sagte Christa Germann, die den in Australien weilenden Andreas Wöhler auf dem Grafenberg vertrat. „Wir sind sehr zufrieden, ihr hat aber natürlich noch ein bisschen Erfahrung gefehlt“, lobte auch Jens Hirschberger die Leistung seines Schützlings.
Eine richtig starke Vorstellung lieferte auch Waldemar Hickst Debütantin Abendlicht (25:10) im darauffolgenden Dreijährigen-Rennen ab. An der Innenseite wurde die für Joachim Erhardt vorbereitete Rock Of Gibraltar-Tochter unter Alex Pietsch immer zwingender und hatte die Favoritin Abbey (10:10) unter Wladimir Panov aus dem Stall von Andreas Löwe am Rande einer Niederlage. Das Zielfoto konnte beide Pferde nicht trennen und so lautete der Richterspruch „totes Rennen“.













